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Schützenkönigin setzt sich durch

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Aplerbeck Am Sonntagnachmittag um 14.15 Uhr war klar: Renate Beume ist neue Schützenkönigin des Vereins der Eichsfelder Dortmund.

Dank einer Ringzahl von 59 konnte sie sich zunächst mit ihren beiden Mitstreitern Albert Köthe und Bernward Meyer am Schießstand des Gartenlokals "Fröhliche Morgensonne" gegen 39 Konkurrenten durchsetzen.

Auch im anschließenden Stechen zeigte sie Nervenstärke und erzielte die höchste Ringzahl. Routiniert nahm sie anschließend die Insignien von Erich Anhalt, dem ersten Vorsitzenden, entgegen. Schließlich ist Renate Beume bereits zum zweiten Mal Schützenkönigin und nahm zuvor bereits fünf Mal an der Seite ihres verstorbenen Mannes als Prinzgemahlin an der Proklamation teil.

Mit dem diesjährigen Königstitel wird Renate Beume eine ganz besondere Ehre zuteil. "Sie hat den Titel in unserem 70. Königsschießen gewonnen und das auch noch in dem Jahr, in dem wir unsere 100-jährige Vereinsgeschichte feiern", weiß Franz Häger, erster Schriftführer.

Die Eichsfelder gründeten sich nämlich am 1.November 1906 als offizieller Heimatverein. "Damals waren wir die erste Anlaufstelle für alle Auswanderer aus unserer alten Heimat, dem Eichsfeld", sagt Franz Häger. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts zog es viele Menschen aus der Region zwischen Harz und Werra, der Städte wie Duderstadt, Heiligenstadt oder Worbis angehören, ins Ruhrgebiet - "auf der Suche nach Arbeit". "Der Heimatverein bot ihnen dabei die Möglichkeit mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen und alte Eichsfelder Traditionen, wie beispielsweise unsere Kirmes, zu pflegen".

Heute treffen sich die Eichsfelder 18 Mal im Jahr, meistens in ihrem Vereinshaus am Richterbusch in Hörde. Dabei ist die Eichsfelder Herkunft mittlerweile keineswegs mehr Aufnahmekriterium. "Wir freuen uns über jeden, der sich bei uns wohl fühlt", sagt Franz Häger. uta

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