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Selbstgebrautes zum Fest

Um gleich vorweg etwas zu klären: Der Musiktitel "Hot Stuff" war nicht das Heißeste, was das Sommerfest der Interessengemeinschaft Saarlandstraßenviertel e.V. (ISG) am Wochenende zu bieten hatte.

Der "Furzlaib" im Holzkohleofen hielt den höheren Temperaturen stand. Wer dafür dreieinhalb Silberlinge übrig hatte, durfte sich auf leckeres Zwiebelbrot freuen. Nebenwirkungen inklusive! Überhaupt hatte dieser mittelalterlich anmutende Stand viel Originelles im Sortiment. Ob "Hungerhaken" oder "Grafenrolle" - hier blickten Brotsorten ihrem passenden Gegenüber quasi ins Gesicht.

Wer sich zwischen Ruhrallee und Staufenstraße/Alter Mühlenweg nicht nur auf Zuckerwatte oder Pommes konzentrierte, sondern auch mal über den Tellerrand schielte, kam an einem Stand nicht ohne zu halten vorbei. Unter dem Motto "Mach's Dir doch selbst" warb er für selbst gebrautes Bier. Dortmunder Hobbybrauer haben sich 2004 zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und schenkten vom Pils bis zum dunklen Klosterbräu schmackhaften Gerstensaft aus. Einer von ihnen ist Jörg Wiedelmann. Im normalen Leben Berufsbetreuer, braut er in seiner Freizeit sein eigenes Bier. "Das macht er im Keller, so groß wie der kleine Pavillon nebenan. Schmeckt gut", grinst Steffen (16). Zustimmendes Nicken von den Gästen mit Eigenbräu in der Hand. Mit Freund Marcel (18) durfte Steffen hinterm Tresen die Stellung wahren, bis der Chef wieder eintraf.

Die ISG mit den ansässigen Geschäftsbetreibern konnten sich über schönes Wetter freuen, was jedoch zur Folge hatte, dass sich die Dortmunder zwischen verschiedenen Festen entscheiden mussten.

Gegen Abend legten dann noch einige Livebands ihren lautstarken Auftritt hin und versuchten sich mit musikalischem "hot stuff" - "heißen Sachen". nic

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