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Senioren sind noch gut versorgt

Alt werden in Dortmund - die Perspektiven sind gar nicht mal so schlecht. Der Sozialausschuss diskutierte den jüngsten Altenplan, in dem das Kuratorium Deutsche Altenhilfe Köln (KDA) das Pflegeangebot in Dortmund zur Zeit als "quantitativ gut ausgebaut" und "kleinräumig angemessen verteilt" sieht. Lücken in der pflegerischen Infrastruktur seien nicht erkennbar.

Ingrid Krämer-Knorr von der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD, fasste zusammen: In Dortmund gibt es 5100 Plätze in Pflegeinrichtungen und 81 Anbieter im ambulanten Pflegedienst. Der Anteil von examinierten Kräften ist sehr hoch, viele Einrichtungen in Dortmund finden sich wohnortnah und die Seniorenbüros in allen Stadtbezirken sind gerade erst preisgekrönt worden.

Also alles rosarot? Schwierig, so Krämer-Knorr sei die Situation bei altengerechten Wohnungen. Hier würden zu wenige Wohnungen für Menschen mit kleiner Rente angeboten. Außerdem fehlten Kurzzeitpflegeplätze. Künftig würde sich außerdem das Problem der richtigen Betreuung Demenzkranker verschärfen.

Allein in den kommenden acht Jahren, so der Pflegebericht, wird die Zahl hochaltriger Menschen (80plus) in Dortmund von heute 27 900 auf 34 000 im Jahr 2015 zunehmen, während gleichzeitig die Hilfe in den Familien abnimmt und deshalb einen zusätzlichen Bedarf an professionellen Hilfen auslösen wird. bö

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