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"Silberdienste" vereinbarten in Hörde Kooperation

Hörde Eine wohnort- und personennahe, qualifizierte Dienst- und Betreuungsleistung für ältere Menschen möchten die "Silberdienste", ein Zusammenschluss von 16 Trägern aus ganz NRW aus den Bereichen Beschäftigung und Qualifizierung, bieten.

Um diese Angebote besser vernetzen und publik machen zu können, treffen sich die 16 Träger regelmäßig zum Austausch - gestern zum ersten Mal in Dortmund, bei "prompt", einem Unternehmen der "Gewerkstatt" in der Hörder Burg. Das von Monika Weißenborn geführte Unternehmen ist einer der 16 "Silberdienst"-Partner.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung saßen bei der Diskussionsrunde mit am Tisch - auch Mitarbeiter vom Wohnungsamt und der Wohnungsgesellschaften.

Wie man es Senioren ermöglichen kann, dass sie mit Hilfe von qualifizierten Haushaltshilfen länger in den eigenen vier Wänden leben können, war ein Punkt der von Sozialwissenschaftlerin Dr. Claudia Olejniczak geleiteten Diskussion. Die Expertenrunde hofft, dass sich aus den regelmäßigen Gesprächsrunden Kooperationen entwickeln.

Wer früh gelernt hat, Hilfen zu akzeptieren, für den wird auch im Alter eine Haushaltshilfe selbstverständlich, wissen die Experten. Es fehle aber an der Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen, zum Beispiel durch die Arbeitsagenturen, so Monika Weißenborn. Für die meisten Dienstleister sei es schwer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Eine Vernetzung mit Beratungsstellen und anderen Dienstleistern sei ein Ziel, damit zum Beispiel auch Beratungsstellen auf vorhandene Angebote besser hinweisen könnten. Dass Qualität ihren Preis hat, ist "prompt" und den anderen "Silberdienst"-Trägern dabei besonders wichtig.

Eine Abschlussdiskussion, in die Ergebnisse aller fünf Treffen einfließen, ist im November in Mülheim geplant. Dazu sollen dann auch politische Entscheidungsträger eingeladen werden. JG

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