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Singen mit dem Pastor

Asseln Schon vor dem ev. Gemeindehaus sind aufgeregte Stimmen zu hören. In einer großen Halle laufen Kinder umher, stehen an einem Tisch und basteln weiße und gescheckte Schäfchen.

Nebenan betreuen zwei Mädchen eine kleine Schar von Kindern. Im ganzen Haus haben sich die vier Gruppen im Alter von vier bis zwölf Jahren verteilt. Sie alle nehmen an der Kinderbibelwoche mit dem Thema "Ganz schön gerissen - Jakob" teil.

Spielerisch lernten sie die Geschichte von Jakob, dem Stammvater Israels, kennen und übten nun für den großen Abschlussgottesdienst viele Lieder ein.

Die Aktionen begeisterten die Kinder: Singen, Spielen, Gestalten, Malen, Basteln und interessante Präsentationen wurden den ca. 60 Teilnehmern geboten. "Ich find' hier alles total gut", freut sich Niclas (7).

Plötzlich bricht die Gruppe auseinander. Ein kleines Mädchen hat sich beim Fangen verletzt. Sofort wird sie von einer Betreuerin verarztet, ein paar Kinder versammeln sich besorgt um sie.

Katharina Hagenhoff ist eine der Betreuerinnen. Sie leitet seit sieben Jahren die Kindergruppe der Gemeinde und studiert Sonderpädagogik. "Mir gefällt die Arbeit mit den Kindern sehr", berichtet sie. "Es ist schön, ihnen spielerisch die Inhalte der Bibel zu vermitteln und sie damit zu begeistern".

Genau dies ist das Ziel der Bibelwoche. Durch die vielen Aktionen können die Kinder die alten Geschichten mit allen Sinnen entdecken und verstehen lernen. Besonders gerne singen sie mit dem Pastor: So üben sie gerade voller Fleiß Lieder für den Gottesdienst, bevor es zum Mittagessen geht.

Dies haben die Neunjährigen aus dem Nebenzimmer vorbereitet: Dönerfleisch, Fladenbrot, Zaziki und Gemüse. "Wir setzen uns zum Essen in einen großen Kreis - wie bei Jakobs Festessen"; erklärt Pastor Ulf Schlüter.

Der Pastor betreut die Gruppe der ältesten Kinder selbst. "Heutzutage wird nicht allen Kindern der Glaube vermittelt, und wir finden, dass diese Bibelwoche eine gute Möglichkeit ist, ihnen die Lehre Gottes näher zu bringen." Weil dies ein wichtiges Angebot sei, fordere die Gemeinde auch keine Anmeldegebühr wie einige andere Kirchen. "Wir machen dies bewusst, denn diese Aktion ist so wichtig, dass die Gemeinde auch einmal selbst dafür bezahlen kann", fügt er hinzu. sobo

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