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Gedenkfeier nach tödlichem Messerangriff in Hörde

So soll die Gedenkfeier für die getötete 15-Jährige ablaufen

HÖRDE Die Nachwirkungen der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige beschäftigen die Menschen in der Stadt weiter. Am Freitagabend (2.3.) wird es eine Gedenkfeier in Hörde geben. Das ist keine einfache Situation.

So soll die Gedenkfeier für die getötete 15-Jährige ablaufen

Kerzen am Tatort im Bahnhof Hörde. Dort wollen Jugendliche des getöteten Mädchens gedenken. Foto: Felix Guth

Die Gedenkfeier am Freitagabend war ein Wunsch vieler Jugendlicher. Laut der Polizei Dortmund hat eine Privatperson eine Veranstaltung von 18 bis 20 Uhr für 30 bis 50 Personen angemeldet. Nach Besprechungen zwischen dem Eigentümer des Gebäudes, der Polizei und der Stadt Dortmund soll es auf dem Parkdeck selbst nur eine Art Schweigeminute geben.

Veranstaltung in der Lutherkirche

Im Anschluss soll um 18.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung in der evangelischen Lutherkirche, Kanzlerstraße 2-4, starten. Kirchliche Jugendgruppen aus dem Stadtteil haben ihre Unterstützung angeboten.

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Martin Steinfort, Vertreter des Eigentümers Pink Invest, sagt: „Vor dem Hintergrund der besonderen Situation haben wir unsere Zustimmung erteilt.“ Eine Veranstaltung bis in den Abend sei nicht akzeptabel, da eine weitere Eskalation zu befürchten sei. Die Polizei und ein Sicherheitsdienst sollen möglichst verhindern, dass sich die Jugendlichen nach der Gedenkfeier wieder im Parkhaus versammeln.

Eigentümer: Keine dauerhafte Gedenkstelle

Martin Steinfort verdeutlicht für Pink Invest gegenüber dieser Redaktion, dass die Gedenkstelle am Ort der Tat einen „Eingriff in die Eigentumsrechte“ darstelle. Es gebe Interessen von Mietern und Kunden, die gewahrt bleiben müssten. Es sei nicht möglich, auf dem Privatgelände dauerhaft einen Gedenkort zu erhalten.

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Seit knapp einer Woche ist der Tatort zwischen Schranke und Treppenhaus-Zugang auf dem Parkdeck im Bahnhof Hörde ein Treffpunkt für viele Menschen, die des getöteten Mädchens gedenken. Seit Anfang der Woche ist das Jugendamt mit einem Betreuungsbus und Mitarbeitern der Psychologischen Beratungsstelle vor Ort. „Das Gesprächsangebot wird gut angenommen. Wir schauen weiter, ob es auch am Wochenende noch notwendig ist, vor Ort zu bleiben“, sagt Stadtsprecherin Anke Widow.

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