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Sozialarbeit an Schulen fortführen

Für SPD und Grüne im Rat genießt die Fortsetzung der Sozialarbeit an Dortmunder Schulen "absolute Priorität" - gerade vor dem Hintergrund des Berichts zur sozialen Lage. Auch nach Auslaufen der bisherigen Urban II-Förderungen dürften die erfolgreichen pädagogischen Konzepte nicht gefährdet werden.

Schulausschussvorsitzender Hermann Diekneite (SPD): "Deshalb haben SPD und Grüne in ihrem gemeinsamen Haushaltsantrag im Dezember im Rat die auslaufenden Projekte namentlich benannt und ihre Fortführung beschlossen" - ein klarer Auftrag für die Verwaltung.

Um in dieser Übergangszeit die personelle Kontinuität der Arbeit sicherzustellen, erhalten die bisher beschäftigten Sozialarbeiter bis zu einer neuen endgültigen vertraglichen Regelung zunächst Honorarverträge. "Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung nun schnellstmöglich die weitere dauerhafte und endgültige Finanzierung der Projekte sicherstellt", erklärte Diekneite.

Die Fraktionen von SPD und Grünen sind sich einig, dass mit den schulsozialarbeiterischen Projekten wertvolle Arbeit geleistet werde, um Sprachbarrieren abzubauen, Fortbildung anzubieten, Eltern-Kontakte untereinander zu ermöglichen und konkrete Hilfen in Krisen zu leisten. Nicht zuletzt dienten die Projekte damit auch der zurzeit heftig diskutierten Vorbeugung von Gewalt.

Die soziale Stadt Dortmund stärken - für den grünen Bundestagsabgeordneten Markus Kurth und die grüne Ratsfraktion ist das die einzige richtige Antwort auf die momentane öffentliche Diskussion um eine Verschärfung des Jugendstrafrechts und so genannte Erziehungs-camps. "Das beste Erziehungscamp für Jugendliche und junge Erwachsene ist eine Gesellschaft, in der es gute Lebens- und Bildungschancen für alle gibt," stellt Kurth fest. ko

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