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Sport baut Aggressionen ab

SCHARNHORST Der traditionelle Neujahrsempfang des TuS Scharnhorst lockte wieder einmal an die 100 Besucher in die Räumlichkeiten des Vereins.

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Vorstandsvorsitzender Wolfgang Matzanke nutzte die Gelegenheit, um den Gästen, Freunden des Vereins, den Mitgliedern sowie den Kooperationspartnern die Hauptaufgaben für das anstehende Jahr zu schildern: "Großen Wert legen wir auf die Integration der Jugendlichen. Hierbei werden wir verstärkt mit den Institutionen zusammenarbeiten, die bereits in regem Kontakt mit den Heranwachsenden stehen, wie zum Beispiel den Falken oder dem Abenteuerspielplatz." Hierbei sei es wichtig, durch die Aktivitäten des Vereins einige Probleme der Kinder eindämmen zu können.

Auch viel Kultur

Neben dem Sportlichen wird es auch weiterhin kulturelle Veranstaltungen wie Turnfahrten geben. "Hierbei handelt es sich um Fahrten in Städte, die eine historische Bedeutung für den Sport haben. Wir waren schon in Coburg und Wittenberg. Die Kinder sollen dadurch mehr über den Sport erfahren", berichtete Matzanke weiter.

In naher Zukunft möchte der TuS den Spagat zwischen Jung und Alt schaffen. Deswegen wird man sich von nun an sowohl den Grundschulen als auch den Kindergärten öffnen, um die Kleinsten für eine der vielen Sportaktivitäten zu begeistern. Gleichzeitig will man nicht die Senioren vernachlässigen, die man zwar nicht für konkrete Sportarten begeistern, stattdessen aber doch für "Bewegung im Alter" gewinnen könne.

Die Aushängeschilder des Vereins sind nach wie vor die Badminton- sowie die Karateabteilung. "Mit Martin Wilczek konnten wir letztes Jahr einen unserer Kämpfer zur Weltmeisterschaft nach Tokio schicken. Und das, obwohl es die Abteilung erst seit 1991 gibt", freute sich Ulrich Münzer, Vorsitzender der Karateabteilung. Münzer selbst war 1987 mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM und kann seinen Kämpfern mit reichlich Erfahrung weiterhelfen.

Gerade der Kampfsport hilft vielen Jugendlichen, angestaute Aggressionen loszuwerden. Ulrich Münzer: "Bei einigen wirklich guten Kämpfern von uns weiß man nicht, was ohne diesen Sport aus ihnen geworden wäre. Die Leute, die sinnlos prügeln möchten, sind bei uns fehl am Platze. Meistens gehen sie aber auch schon von alleine." Timo Lämmerhirt

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