Stadtjubiläum gestartet

DORTMUND Seit 11 Uhr am heutigen Mittwoch ist das Stadtjubiläum offiziell eröffnet. Mit einer Festveranstaltung in der überfüllten Reinoldikirche markierte die Stadt den Beginn des fünftägigen Festes aus Anlass der 1125-Jahr-Feier.

Vor der Reinoldikirche vergnügten sich schon die ersten Kinder bei Fahrten im "Altdeutschen Handkurbel-Riesenrad". Drinnen versetzten die Festredner die Gäste zurück in die Zeit von 882, der ersten urkundlichen Erwähnungen von "Trothmanni", dem heutigen Dortmund.

Superintendent Paul-Gerhard Stamm spannte den Bogen von der Vergangenheit bis in die Jetzt-Zeit. "In welcher Epoche wir heute leben, das müssen die nachfolgenden Generationen entscheiden." Dortmund habe eine gute Zukunft, wenn man auf bestimmten Felder sich weiter anstrenge: Migrationsbemühungen, Sozial-, Jugend- und Familienpolitik, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik.

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer baute seine Ansprache um den Begriff der Freiheit auf. Schon in der Großen Fehde von 1388 hätten die Dortmunder ihren Freiheitsdrang bewiesen. Freiheit seit die Grundlage für viele Entwicklunge, sei es in der Gesellschaft oder der Wirtschaft. Der studierte Kunsthistoriker Langemeyer: "Freiheit ist auch Nährboden und Katalysator für Kreativität." Er wünschte der Stadt ein "freiheitlilches, friedliches Morgen".

Mit dem friedlichen Gestern, nämlich der Musik-Geschichte unserer Stadt, befasste sich anschließend im Festvortrag Prof Dr. Michael Stegemann von der Uni Dortmund. Er referierte kundig zum Thema "Stadtklänge - Klangstätten" - Mensch und Musik in 1125 Jahren Dortmunder Stadtgeschichte.