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Straßenbau bringt nasse Füße

Bittermark Es ist eigentlich nur ein kleiner Haufen Bauschutt, der unbedacht in den Straßengraben an der Wittbräucker Straße / Ecke Alte Ruhrwaldstraße gekippt wurde (hier laufen Kanalbauarbeiten) und der jetzt den korrekten Abfluss des Regenwassers verhindert.

Eigentlich keine große Sache sollte man meinen. Aber die Wirkung dieser paar Steine, Erde und Sand ist enorm - zumindest für das Grundstück der Eheleute Klaus. Durch diese Erdbarriere bekommt ihr schmuckes Einfamilienhaus nasse Füße. Zusätzlich sorgen Straßenbauarbeiten auf der Alten Ruhrwaldstraße (bekommt einen neuen Belag) ebenfalls für einen unkontrollierten Wasserzufluss. "Das ganze Wasser, was sonst von der Alten Ruhrwaldstraße in Richtung Wittbräucker Straße abläuft, kann jetzt nicht weg", berichtet Walter Klaus.

Es sucht sich den Weg von der Straße auf das Grundstück der Familie Klaus und sorgte im Keller für "Land unter". "Nach den starken Regenfällen in der letzten Woche stand unser gesamter Keller gut 15 cm unter Wasser", sagt der Hausbesitzer. Da half nur noch pumpen.

Nun muss man wissen, dass an der Alten Ruhrwaldstraße keine Kanalisation vorhanden ist und sich das Grundwasser im Hause Klaus in einem Schacht im Keller sammelt und abgepumpt wird, "aber das klappte nicht mehr, die Wassermassen waren zu groß und drückten in die Räume." Mit Hilfe von vier Pumpen (Gesamtleistung über 30 000 Liter in der Stunde) wurde der Kampf gegen die Wassermassen aufgenommen. "Hier ist jetzt auch die Stadt gefordert, denn die Abflussgräben müssen doch in einem guten Zustand sein", so Walter Klaus.

Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte Ulrich Finger (Abteilungsleiter Straßen), dass sich die Verwaltung bei einem Ortstermin ein Bild von dem Problem gemacht habe und dafür sorgen wolle, dass die Gräben in Zukunft regelmäßig gereinigt würden. jöb

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