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Tanzakademie stärkt Ballett

Was hat das Ballett des Dortmunder Theaters mit der Auslandsgesellschaft und dem Autohaus Skoda zu tun? Zunächst nichts. Doch die drei verbindet eine neue und enge Partnerschaft.

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Ab 2008 soll es jährlich ein deutsch-tschechisches Tanzfestival an der Ruhr geben, gesponsert vom tschechischen Automobilhersteller Skoda. "Das Festival ist unser Beitrag zur Kulturhauptstadt 2010," erzählt Heinz Fennekold, Präsident der Auslandsgesellschaft und Honorarkonsul der Tschechischen Republik. "Es ist allerdings langfristig angelegt, also auch über 2010 hinaus."

Warum gerade ein deutsch-tschechisches Festival? "Tschechien ist eines der Quellländer des Tanzes", so Tobias Ehinger, Manager des Dortmunder Balletts. "Die deutsche Tanzszene ist stark von Tschechien geprägt, aber auch dort gibt es deutsche Einflüsse."

Als Auftakt zum Festival findet bereits am 18. November die Internationale Ballettgala "Von Stern zu Stern" in Dortmund statt, bei der es erstmals einen Länderschwerpunkt gibt: Tschechische Ensembles und Solisten tschechischer Herkunft kommen nach Dortmund - ebenso wie viel tschechische Politprominenz.

Mit dem Tanzfest sollen "Mauern gebrochen und Brücken zwischen Tschechien und Deutschland gebaut werden", meint Ehinger. "Da uns aber durch die Subventionen der Stadt finanzielle Grenzen gesetzt sind, haben wir uns an Skoda gewandt."

Skoda-Sprecher Christoph Ludewig sieht die Stadt jedoch weiterhin in der Pflicht: "Wir sind kein Ersatzstaat. Wir können und wollen die öffentliche Pflicht nicht übernehmen."

Dass das Festival auch langfristig in Dortmund stattfindet, steht für Fennekold keineswegs fest: "Das Festival ist nicht an den Standort Dortmund gebunden. Dafür muss die Stadt das Ballett in Zukunft besser unterstützen und mehr Mittel bereitstellen." jus

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