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Therapie-Suche fürs kranke Klinikum

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Bei der Ratssitzung am nächsten Donnerstag wird es vermutlich mal wieder voll auf der Zuhörer-Tribüne: Beschäftigte des wirtschaftlich angeschlagenen Klinikums wollen hören, was die Politik zur Zukunft des zweitgrößten kommunalen Krankenhauses zu sagen hat. Als Punkt von besonderer Bedeutung steht das Thema gleich am Kopf der Tagesordnung.

Rot-Grün hat einen gemeinsamen Antrag angekündigt. Darin wird insbesondere das Land aufgefordert, die versprochenen Fördermittel in voller Höhe zu gewähren und ein Nachteilsausgleich für Krankenhäuser der Maximalversorgung eingefordert, wie es das Klinikums eines ist. Noch.

Gleichzeitig beharrt aber Rot-Grün wie auch die CDU-Fraktion auf einem Beitrag der Beschäftigten zur Konsolidierung der wirtschaftlichen Schieflage. Die Politik macht die finanzielle Unterstützung der Stadt als Gesellschafterin mit davon abhängig.

Die Tarifparteien befinden sich zurzeit in Verhandlungen zu einem Notlagentarifvertrag und loten einen Konsolidierungsbeitrag durch die Beschäftigten für die nächsten drei Jahre aus - eine Auseinandersetzung, die nach Auffassung von SPD und Grünen möglichst ohne politische Einmischung erfolgen soll.

Die beiden Fraktionen erwarten aber, dass die Verhandlungen spätestens bis Ende des Jahres abgeschlossen sind, nämlich dann, wenn der Rat über den Doppelhaushalt 2008/2009 zu entscheiden hat und damit auch über die Frage, ob und wie Mittel aus dem städtischen Etat in das Klinikum Dortmund fließen.

Die Fraktionschefs Ernst Prüsse (SPD) und Mario Krüger (Grüne): "Was die weitere Zukunft des Klinikums angeht, so müssen wir neue Wege suchen, um die Finanzierung überlebensnotwendiger Projekte abzusichern. Letztlich muss die Stadt als Gesellschafter entscheiden, ob sie in ein Fass ohne Boden investiert, oder ob das Klinikum so stabilisiert werden kann, dass es in der gegenwärtigen Krankenhauslandschaft die Rolle des modernen Versorgers mit einem umfassenden Leistungsangebot wahrnehmen kann." ko

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