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Tödlicher Bungee-Sprung: Prozess weiter in der Schwebe

DORTMUND Ob es einen Prozess wegen des tödlichen Bungee-Sprungs vom Fernsehturm geben wird, ist immer noch unklar. Mittlerweile liege zwar die Stellungnahme des Anwalts des Betreibers der Anlage, Jochen Schweizer, vor, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Dortmund. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen in dem Fall dauere die Prüfung der 31. Strafkammer aber noch an.

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Tödlicher Bungee-Sprung: Prozess weiter in der Schwebe

Der Turm mit dem gerissenen Seil.

Wann eine Entscheidung falle, sei derzeit noch unklar, so die Sprecherin des Gerichtes Mehr als vier Jahre nach dem tödlichen Zwischenfall könnte der Betreiber der Bungee-Sprunganlage dann doch noch vor dem Amtsgericht Dortmund stehen.

Amtsgericht hatte 2005 eine Hauptverhandlung abgelehnt

Im Mai 2005 hatte das Amtsgericht die Eröffnung einer Hauptverhandlung abgelehnt, weil nach Ansicht des Gerichts unklar war, welcher Fehler für das Reißen des Seils verantwortlich war. Gegen diese Entscheidung hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt und ein neues, zweites Gutachten zu der Ursache des Unfalls in Auftrag gegeben. Auf der Grundlage dieses Gutachtens soll Schweizer, der als einer der Pioniere des Bungee-Springens in Deutschland gilt, dann der Prozess gemacht werden.

Seil war an den Füßen gerissen

Bei dem Unglück war am 20. Juli 2003 ein 31-jähriger Mann aus Mommenheim bei Mainz vor den Augen seiner Freunde ums Leben gekommen. Bei dem Sprung von dem 231 Meter hohen Fernsehturm war das Bungee-Seil unmittelbar an den Füßen des Mannes abgerissen. Er erlitt bei dem Aufprall tödliche Verletzungen.

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