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Trotz Sparens mehr Geld für Energie

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Die gestiegenen Energiepreise schlagen sich auch im Etat der Stadt nieder. 1,7 Mio. mehr als im Vorjahr muss die Verwaltung für Heizung, Strom und Wasser in den rund 1300 städtischen Gebäuden berappen. Die Energiekosten machen mit insgesamt 22,2 Mio. Euro knapp ein Viertel der Gesamtbewirtschaftskosten für die städtischen Immobilien aus.

Trotzdem zeigte sich Stadtdirektor Ullrich Sierau gestern nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands nicht unzufrieden beim Blick auf die städtische Energiebilanz. Denn mit Blick auf die vergangenen fünf Jahre konnte die Verwaltung durch verstärkte Energiespar-Bemühungen rund 18,6 Mio. Euro einsparen. Negativ schlägt sich dagegen die weiter gewachsene Grundfläche bei den städtischen Immobilien nieder. Ein Trend, der gestoppt werden muss, lautet die Erkenntnis.

Grundsätzlich bemüht man sich auch weiterhin um die verstärkte Nutzung von regenerativen Energien. Eine Absage gibt es vom Verwaltungsvorstand allerdings für die Anregung der Grünen, bei An- und Ergänzungsbauten an Schulen den Einbau von Holzpellet-Anlagen zu prüfen.

Dies ist wegen der hohen Investitionskosten nicht zu empfehlen, lautet das Ergebnis eines Gutachtens. Der Aufwand lohne nur bei einer sehr hohen Grundlast, wenn man den betriebswirtschaftlichen Vorteil eines geringeren Brennstoffpreises nutzen wolle. Oli

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