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Über die Zukunft der Kirche

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Kurl Vier Stunden. So lange hat eine Vierteljahresversammlung der Kurler Kolpingsfamilie selten gedauert. Aber dieses Mal ging's um die Zukunft der katholischen Kirche, um die Ergebnisse der Sinus-Studie und das oft vage Interesse der jüngeren Generationen (wir berichteten). Hilke Schwidder sprach mit Vorstandsmitglied Dieter Rohrbeck.

Herr Rohrbeck, laut Studie sind Menschen, die sich eng an die Kirche gebunden fühlen, im fortgeschrittenen Alter. Wie sah das bei Ihrer Einladung aus?

Rohrbeck: Es sind auch jüngere Leute gekommen, aber die meisten waren wohl 45 Jahre und aufwärts.

Wie haben die Gemeindemitglieder den Diskussions-Auftakt zu diesem ernsten Thema wahrgenommen?

Rohrbeck: Unterschiedlich. Einige hatten sich schon genauer informiert. Andere nicht. Aber bei allen Gästen, und es waren mehr als 50 vor Ort, war die Aufmerksamkeit sehr hoch.

Was erhoffen Sie sich für die Zukunft?

Rohrbeck: Dass in den Gremien weiter diskutiert wird, was zu tun ist. Es kann nicht sein, dass wir uns bei jeder Veranstaltung fragen müssen: Was ist falsch gelaufen? Oder haben wir sogar Glück, dass überhaupt noch so viele Leute gekommen sind?

Sehen Sie das Ausbleiben der jüngeren Generation als typisches Kirchenproblem?

Rohrbeck: Nein. Die Reizüberflutung ist ein heißes Thema, auch in anderen gesellschaftlichen Gruppen. Schließlich befasst sich die Sinus-Studie ja noch nicht einmal ursprünglich mit der Kirche.

Sie wünschen konkrete Handlungskonzepte ...

Rohrbeck: Ja. Wohin soll es denn führen, wenn wir jetzt nichts unternehmen? Und gerade als Pastoralverbund, nämlich im Kirchspiel Husen, Kurl und Lanstrop, haben wir viele Möglichkeiten zu diskutieren und uns auszutauschen.

www.erzbistum-koeln.de

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