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Unternehmen als Partner

"Noch macht die Wirtschaft allzu häufig einen großen Bogen um das Siegel Hauptschule", kritisierte gestern Schulamtsleiter Bernhard Nolte. Das soll jetzt anders werden. Verknüpfung von Theorie und Praxis, Schule und Wirtschaft, lautet die Zauberformel, die IHK und Regionales Bildungsbüro auf Einladung der CDU-Ratsfraktion am Donnerstag im Rathaus präsentierten.

Zwei Szenarien gilt es zu verwirklichen. Die "Initiative Hauptschulabschluss" hat bereits zwölf der 17 Dortmunder Hauptschulen ins Boot geholt, die restlichen sollen bald folgen. Ziel des Projekts "Bildungspartnerschaften Schule - Arbeitswelt" ist es, insgesamt 79 (von derzeit 39) weiterbildende Schulen im Stadtgebiet anzusprechen, und sie mit Unternehmen zu vernetzen.

Bei NRW-Ministerin Christa Thoben (Foto) rannten die Sprecher mit ihren Vorschlägen offene Türen ein: "Unser Ziel ist es, dass bis Ende 2008 jede weiterführende Schule eine solche Unternehmenspartnerschaft hat."

Durch Ansprechpartner in möglichst schulnah gelegenen Unternehmen will sie Schüler neugierig auf die Praxis machen. "Die Begeisterungsfähigkeit bei den jungen Leuten ist da, man muss sie nur wecken", sagte Thoben.

In der Stadt haben bereits 63 Unternehmen Bildungspartnerschaften mit Schulen. Als Koordinierungsstelle zwischen beiden Seiten fungieren Stadt und Bildungsbüro. Unternehmensexperten im Unterricht, Praktika in den Firmen, Betreuung von Facharbeiten, wie auch Themenaufträge an die Schüler - so stellt sich Anja du Maire vom Bildungsbüro die Zusammenarbeit vor. bel

Unternehmen, die ebenfalls eine Partnerschaft mit Schulen eingehen möchten, wenden sich an die IHK, Tel. 54 17 - 3 04.

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