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Unterricht in der "Sauna" wird wohl noch andauern

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Kirchlinde Lehrern, Schülern und Schulleitung des Kirchlinder Bert-Brecht-Gymnasiums (BBG) reicht es. Den Unterricht im alten Pavillon, in dem Oberstufenschüler Sprachen und Geisteswissenschaften erlernen, empfinden sie als unzumutbar.

"Die Situation spitzt sich zu", sagt Schullleiter Wolfgang Hardering. Die Geruchsbelästigung werde als unerträglich empfunden. Und es gebe mittlerweile Schäden, die kaum noch zu reparieren seien. Es lassen sich Fenster nicht mehr öffnen oder nicht mehr völlig schließen, umreißt er die Situation. Die Folge: "Entweder es zieht oder es ist drückend heiß." Hardering fordert den Abriss. Aber nicht ersatzlos, "weil unsere Schülerzahlen dagegen sprechen." Ein Neubau müsse her.

Abriss langfristiges Ziel

Ob das so realisierbar ist, das kann auch Ralf Dallmann, Bereichsleiter Schulorganisation und -aufsicht beim Schulverwaltungsamt, nicht sagen: "Unser Ziel ist langfristig zwar der Abriss der Pavillons, aber die Haushaltslage gibt das derzeit nicht her." Die Stadt sei in Gesprächen mit der Schulleitung. Allerdings gehe man derzeit davon aus, dass das Raumprogramm des BBG ausreiche, wenn der Pavillon abgerissen werde. Hardering nennt die Diskrepanz zwischen der Forderung der Schule und der Haltung der Stadt "Hängepartie". Ralf Dallmann dazu: "Es herrscht Abstimmungsbedarf, und wir werden miteinander reden, um zu einer gemeinschaftlichen Einschätzung zu kommen."

Bezirksvorsteher

Unterdessen haben sich die Bezirksvorsteher der Bezirksvertretungen Huckarde, Harald Hudy, und Lütgendortmund, Heiko Brankamp, eingeschaltet. In den nächsten Wochen wird es einen gemeinsamen Ortstermin geben. Brankamp: "Gerade im Sommer gleicht der Unterricht bei ungeöffneten Fenstern dem Besuch einer Sauna." Bereits vor Jahren habe es die Hoffnung gegeben, dass auf den neuen Anbau des BBG eine Etage aufgestockt werden könnte. "Wenn die Stadt das gemacht hätte, wäre das Problem mit den Pavillons längst erledigt", sagt Brankamp.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen den Bezirksvorstehern sei es, über Anträge der Bezirksvertretungen an Ausschüsse und Rat zu versuchen, den Abriss und den Ersatzbau in der Prioritätenliste der anzupackenden Projekte nach oben zu hieven, wie Brankamp und Hudy erklären. Wobei Brankamp Hoffnungen auf baldige Umsetzung dämpft: "Das wird kurzfristig kaum realisierbar sein." Bre

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