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Uwe Waßmann kandidiert für Vizeposten im CDU-Vorstand

DORTMUND Der 88. CDU-Parteitag am 25. August verspricht wider Erwarten, spannend zu werden. Uwe Waßmann hat seinen Hut in den Ring um einen Vizeposten im Kreisvorstand geworfen.

Uwe Waßmann kandidiert für Vizeposten im CDU-Vorstand

Kandidiert: Uwe Waßmann.

Alles schien so vorhersehbar. CDU-Parteichef Erich G. Fritz tritt  nach 22 Jahren an der Spitze ohne Gegenkandidaten ein letztes Mal für zwei Jahre an. Daran wird sich auch nichts ändern. Aber in die zweite Reihe kommt Bewegung. Das bisherige Vize-Trio mit Matthias Ulrich, Sascha Mader und Claudia Middendorf will wieder als Team um Stimmen werben. Gegenkandidaten waren nicht in Sicht  - bis Steffen Kanitz, Vorsitzender der Jungen Union (JU) seine Kandidatur anmeldete. Und jetzt Uwe Waßmann, CDU-Stadtbezirksvorsitzender von Scharnhorst und Landessprecher der Kreispartei.

Auf Nachfrage der RN erklärte Waßmann, der Stadtbezirk Scharnhorst sei an ihn herangetreten mit der Frage, ob er sich das zutrauen würde. "Und weil man mir das zutraut, habe ich ja zur Kandidatur gesagt."  Er glaube, zur schärferen Profilierung der Parteispitze beitragen zu können.  Waßmann: "Die Kreispartei muss nach innen und außen erkennbar sein."

Wahl reicht über 2009 hinaus

Die Vorstandswahl am 25. August ist eine Wahl,  die Personal-Pflöcke über 2009 hinaus einschlägt. Wer jetzt auf einen Stellvertreterposten gewählt wird, will sich  mit Ausnahme von Claudia Middendorf, für den Vorsitz in zwei Jahren profilieren.  Eine Kandidatur um die Spitze in 2009 halten Mader und Ulrich für denkbar. Auch Waßmann sieht im Fall seiner Wahl zum Vize die Möglichkeit für die Partei, zu prüfen, "ob ich das machen kann."

Von Erich G. Fritz das Bundestagsmandat zu "erben" , würde  Uwe Waßmann persönlich nicht mit einer Wahl zum Parteichef verbinden: "Da sähe ich mich lieber in der Landespolitik. Das wäre eine Option als Kreisvorsitzender in Dortmund. Beim Land sehe ich mehr Möglichkeiten, Politik für die Stadt zu machen als beim Bund."     

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