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Venedig Westfalens

schüren Aplerbecks Bezirksvertreter Derick Meßling sprach von einem "schönen Bauwerk". Stadtdirektor Ullrich Sierau ging einen Schritt weiter: Mit der Freigabe der neuen Brücke Am Büter sei Dortmund auf dem Weg zum "Venedig Westfalens".

Mit soviel Heimatliebe im Herzen durchtrennte er mit einem simplen Büroschere das rot-weiße Flatterband, das an den Brückenköpfen den Zugang zur neuen Rad- und Fußgängerbrücke versperrte. Seit gestern ist das vom Ingenieurbüro Schülke und Wiesmann konstruierte Bauwerk begeh- und befahrbar.

Noch vor Monaten erlebten die Schürener die alte und jetzt abgerissene Eisenbahnbrücke als "Angst-Raum". Jetzt flanieren sie - wie in Venedig - über eine Brücke, die nicht nur das Neubaugebiet "Am Rosenplätzchen" an ein attraktives Radwegenetz anknüpft.

Denn Stadtdirektor Ullrich Sierau bezeichnete den Brückenbau in Dortmund als Symbol für den immer noch fortschreitenden Strukturwandel. Wo alte Eisenbahnbrücken aus der Stahl- und Kohlezeit neuen Konstruktionen, die der Freizeit dienen, weichen, sei Dortmund auf einem guten Weg - und wegen seiner vielen Brücken eben das westfälische Vendig. ban

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