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Verlierer gibt es heute nicht

WICKEDE Das zweite Sport- und Spielfest der Wickeder Jugendabteilung lockte erstmals die Zwei- bis 18-Jährigen ins neue Wickeder Pappelstadion.

Zu diesem Zweck lud die Westfalia insgesamt elf Kindergärten und 18 Grundschulen ein, um das Stadion zu füllen. Und dieser Aufwand sollte belohnt werden: Die Kinder strömten in Scharen auf den neuen Kunstrasenplatz und gaben sich den Aktivitäten wie "Bungee-Fun-Run", Hüpfburg oder Straßenfußball hin.

"Den Streetsoccer-Platz hat uns das Fan-Projekt Dortmund kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Kinder könne hier an Turnieren teilnehmen, und es gibt für jeden Teilnehmer Preise. Verlierer gibt es heute somit nicht", berichtete Jugendgeschäftsführer Detlef Höse.

Auszeichnung

Die Wickeder hatten sich schon seit längerem Gedanken darüber gemacht, was zu tun sei, um die Kinder und Jugendlichen von der Straße zu holen. In der Stadtkonferenz beschlossen die Ortsvereine vor etwa zwei Jahren, dieses Sport- und Spielfest durchzuführen.

Hocherfreut ist Westfalia Wickede über die Auszeichnung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die auf dem Sportplatz mit einem riesigen Banner wirbt. "Darauf sind wir natürlich mächtig stolz. Das darf nicht jeder Verein. Wir haben während unserer Jugendspiele keinen Ausschank von alkoholischen Getränken und machen unsere Zuschauer darauf aufmerksam, dass sie doch bitte nicht auf dem Gelände rauchen", so Höse weiter.

Außerdem verfügen alle Jugendtrainer über die Trainer-C-Lizenz, die eine pädagogische Ausbildung mit einschließt. Jede Mannschaft wird von mindestens zwei Trainern beziehungsweise Betreuern geleitet, so dass die teilweise 20 Kinder umfassenden Mannschaften vernünftig ausgebildet werden können.

Zurück zu Westfalia

"Für die U-10-Kinder haben wir auch einen Rasenplatz eingerichtet, so dass sie Samstag auf dem Kleinfeld dort spielen können. Die Jungen, die früher schon mal in der Westfalia-Jugend gespielt haben, kommen spätestens zu den Senioren zurück oder melden ihre Kinder hier an. Das spricht für sich", lobt Detlef Höse die Jugendabteilung.

Es besteht kein Zweifel daran, dass es im nächsten Jahr wieder ein solches Fest geben wird, denn der Erfolg gibt der Veranstaltung recht.

Timo Lämmerhirt

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