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Vermutungen werden zu Fakten

DORTMUND Scharnhorst-Ost gehört zu den Dortmunder Sozialräumen, deren Probleme sich an den Zahlen und Fakten ablesen lassen, die im Sozialstrukturatlas der Stadt aufgelistet sind – ein 259 Seiten dickes Datenpaket, das bis in die Wohnquartiere hinein die zwölf Stadtbezirke seziert.

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Erstellt wurde es von Wissenschaftlern der Universität Bochum. Die Fleißarbeit soll nach den Herbstferien in die politischen Gremien gehen, nachdem die Verwaltung sie als „Bericht zur sozialen Lage der Stadt“ überarbeitet und interpretiert hat.

Schließlich steckt viel sozialer Sprengstoff in den Seiten. Es sind die bekannten, überdurchschnittlich oft vorkommenden Probleme (kaum Zugang zu höherer Schulbildung, hohe Arbeitslosigkeit, Migrationshintergrund, Hartz IV-Abhängigkeit), die Sozialräume zu „Ghettos“ werden lassen.

Der Atlas, der Vorurteile und Vermutungen zu Fakten macht, zeigt: Die armen Stadtteile werden ärmer, die reichen älter.

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