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Veteranen tuckerten heran

Husen/Kurl Größtenteils fahrtüchtige Traktoren standen am Wochenende an der Ecke Husener Straße/Haustenbecke wie in einem Freilichtmuseum zur Besichtigung.

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Die Oldtimer-Freunde Kurl/Husen präsentierten ihren Gästen beim 9. Oldtimer-Treffen einen riesigen Fuhrpark. Mit musikalischer Untermalung von DJ Michael Schele war auf dem Gelände von 10 Uhr morgens bis spät abends und auch am nächsten Tag einiges los.

"Primär geht es hier um Traktoren", sagte Aloysius Koch von den Oldtimer-Freunden. "Doch wir haben auch Motorräder und Autos hier", erklärte er weiter und deutete auf zwei seiner Schmuckstücke: einen Jaguar und einen trotz des Alters noch sehr sportlich wirkenden Porsche.

"Um 14 Uhr gibt es einen Geschicklichkeitswettbewerb für die Trecker, dabei müssen sie auf eine Wippe fahren und das Gleichgewicht halten," kündigte Aloysius Koch einen Höhepunkt des Tages an. Derweil kehrte der Planwagen wieder zurück, der die Gäste regelmäßig ein Stück durch den Ort fuhr. Zusätzlich gab es speziell für Kinder viele weitere Angebote. "Wir legen großen Wert auf die Familienfreundlichkeit des Festes", betonte der Diplom-Ingenieur.

Auch eine Schmiede-Vorführung gehörte zum Programm: Ein Hammer krachte in der Mittagssonne auf glühenden Stahl, dieser bog sich nach dem Willen von Thomas Schulze.

Später gab es dann Ehrungen für den Wettbewerb und eine für die weiteste Anfahrt "auf eigener Achse". Zu den ältesten Modellen gehörte ein Ford aus dem Jahre 1930. Die meisten Schlepper stammten aus der Nachkriegszeit, aber auch stolze, von der Anreise leicht müde Vorkriegsmodelle waren in der Reihe der ehrwürdigen Landwirtschaftsveteranen vertreten.

Für einen seltenen Schlepper kann man, aufgrund des Oldtimerbooms der letzten Jahre, schon mal einige zehntausend Euro hinlegen. Für Liebhaber strahlt so ein Traktor große Faszination aus. Und das vielstimmige Tuckern weckt auch bei den Laien besondere Aufmerksamkeit. nils

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