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Ärger um Dauerparker am Rombergpark

Viele Pendler belegen den Parkplatz am Rombergpark

Brünninghausen Auf dem Parkplatz am Rombergpark gibt es aktuell Ärger. Eigentlich ist der Parkplatz für Besucher des Parks gedacht. Beschränkungen gibt es jedoch keine. Deshalb stellen inzwischen auch Pendler und Dauerparker ihre Autos dort ab. Für Besucher des Rombergparks wird das zum Problem.

Viele Pendler belegen den Parkplatz am Rombergpark

Die Wege im Rombergpark sind leer aber der Parkplatz ist trotzdem rappelvoll. Foto: Jörg Bauerfeld

Um eines vorwegzusagen. Für den Parkplatz des Rombergparks an der Straße Am Rombergpark, gibt es keine Einschränkungen – auch keine zeitlichen. Die Fahrzeuge, die dort parken, dürfen das auch. Das Problem ist aber folgendes: Der Parkplatz ist ursprünglich dafür gedacht, dass Besucher des Parks oder der Parkgastronomie dort ihre Autos abstellen. Die finden aber immer weniger freie Parkplätze. Was nicht daran liegt, dass sich so viele Bürger im Rombergpark die Zeit vertreiben, sondern anderswo – bei der Arbeit zum Beispiel.

Pendler in die Innenstadt

Es scheint nämlich so zu sein, dass viele Pendler, die in der Innenstadt arbeiten, die kostenlose Parkmöglichkeit nutzen, um dann mit der nahe gelegenen U-Bahn in die Innenstadt zu fahren. „So ist beispielsweise bei schlechtem Wetter, wenn kaum ein Besucher im Park ist, der Parkplatz rappelvoll“, sagt Walter Wille. Der ist Mitglied im Hombrucher Seniorenbeirat und der möchte an der Parksituation am Rombergpark etwas ändern.

„Der Seniorenbeirat bittet darum, geeignete Maßnahmen zu ergreifen mit dem Ziel, dass das Dauerparken auf dem Parkplatz „Am Rombergpark“ verhindert wird, um dadurch Parkbesuchern das Parken zu ermöglichen“, heißt es in einem Schreiben an die Mitglieder der Bezirksvertretung Hombruch. Die müssen sich am Dienstag des Problems annehmen.

Anspruch auf einen vernünftigen Parkplatz

„Meine Kollegin Lisa Beyna und ich sind wiederholt von Bürgern darauf aufmerksam gemacht worden, dass das Parken am Rombergpark äußerst schwierig ist“, sagt Walter Wille. „Die Besucher haben einfach den Anspruch auf einen vernünftigen Parkplatz.“

Nur, was tun? „Man könnte natürlich mit Parkscheiben arbeiten, aber das wird ja viel zu wenig oder gar nicht kontrolliert“, sagt Walter Wille. Am besten wäre aber eine Regelung mit Bezahlung, so das Mitglied des Seniorenbeirates. So können man für eine bestimmte Zeit frei parken, dann aber müsse man Parkgebühren zahlen. „So könnte man die Dauerparker von den Parkflächen fernhalten“, sagt Walter Wille.

Er geht davon aus, dass die Mitglieder der Bezirksvertretung der Stadt Dortmund einen Prüfauftrag geben. Und dann müsse man sehen, was die Verwaltung sagt.

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