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Voll ins Berufsleben starten

Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule beim Seminar ?Lebensplanung? in der JFS

Die Klasse 8e der Wilhelm-Busch-Realschule soll bei einem Seminar ?Lebensplanung? in der Jugendfreizeitstätte (JFS) Dorstfeld Antworten finden. Das gehe am besten, wenn man alles selbst einmal ausprobieren kann, weiß Martin Schult, stellvertretender Leiter der JFS. Bei dem Spiel ?Voll das Leben? müssen die Jugendlichen sich richtig reinhängen: ?Sie müssen sich einen Job suchen, sich bewerben, eine Wohnung mieten, einen Kredit aufnehmen, ihre Kinder im Kindergarten anmelden?, erklärt Schult, ?einige haben überhaupt keine Vorstellung, was das Leben so kostet. Das können sie bei dem Spiel selbst herausfinden und die meisten sind echt überrascht.? Auch die Nervosität bei einem Vorstellungsgespräch kann man sich erst richtig vorstellen, wenn man vor der Klasse von einem Mitschüler gelöchert wird. Dem potenziellen Bewerber Andre (14) ist aufgefallen, dass es besonders wichtig sei, Augenkontakt zu halten, wenn man vor dem ?Chef? sitzt. ?Und sich vor lauter Aufregung immer ins Gesicht zu fassen, kommt auch nicht wirklich gut an?, meint Lehrer Jürgen Treek bei der anschließenden Manöverkritik. Da das Seminar in der JFS und nicht in der Schule stattfindet, steht dem Team viel Platz zur Verfügung, so dass auch in kleinen Gruppen gearbeitet werden kann. ?Einige Schüler denken, Schule sei Schule und Leben sei Leben. Da wir hier nicht in der Schule sind, nehmen die Jugendlichen die Informationen ganz anders auf?, sagt Treek. ?Daher arbeiten wir viel mit Rollenspielen?, fügt Schult hinzu. Auch Julia (13) muss sich in einem Rollenspiel um einen Job als Erzieherin bewerben. ?Ich war richtig aufgeregt und nervös?, sagt sie. Bei ihrem ersten richtigen Vorstellungsgespräch möchte sie allerdings genauso aufgeregt sein, denn das gehöre dazu. Mitschülerin Svenja (14) findet es gut, dass man bei dem Seminar vieles selbst ausprobieren kann. Und mitnehmen würde sie vor allem: ?Erfahrungen!? Lena Reil

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