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Vom Ballett zum Hip Hop

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Hip-Hop-Beats dröhnen aus den Boxen im Kofferraum eines Kombi, davor wirbeln zwei junge Tänzer und zeigen Hip Hop und Break Dance-Figuren. Schnell bildet sich um die Tänzer ein Kreis begeisterter Jugendlicher.

Nein, wir sind nicht in der New Yorker Bronx, sondern auf dem Schulhof der Anne Frank-Gesamtschule an der Burgholzstraße. Dort traten gestern die Tänzer Joy Ritter (24) und Timo Drahmein (22) auf, die zum Leipziger Tanz-Theater von Heike Hennig gehören.

In dem Stück "ZeitSprünge", das am Mittwoch beim internationalen Tanz- und Theaterfestival "Off Limits" ein Gastspiel gibt, geht es um den Austausch zwischen vier Generationen. Die Darsteller - alles (ehemalige) Profi-Tänzer - sind zwischen 20 und 80 Jahren alt. "Jede Generation tanzt zunächst ihren eigenen Stil: Die Älteren klassisches Ballett, die Jüngeren Hip Hop", erklärt Hennig. "Im Finale tanzen dann aber alle neun Darsteller zusammen."

Timo und Joy zeigten den Schülern der Gesamtschule gestern nur einen kleinen Ausschnitt. Hennig: "Wir wollen die Schüler ins Theater locken. Mit universeller Körpersprache ist das leichter, als wenn man redet."

Bei den Jugendlichen schien das gut anzukommen: Immer enger drängten sie sich um die beiden Tänzer, einige tanzten sogar mit oder stellten aufgeregt Fragen: "Wie lange machst du das schon? Hast du ein Autogramm?"

Auch Joy und Timo hatten sichtlich Spaß, ebenso wie Heike Henning: "Wir hoffen, dass wir die Jugendlichen erreicht haben." jus

Das Stück mit anschließender Diskussion ist am Mittwoch, 29. 8., 20 Uhr im theater im depot, Immermannstr. 39, zu sehen. Tickets 15 , erm. 10 .

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