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Vorgeschmack auf großen Umzug

"Hier sieht es ein bisschen aus wie bei 'Odyssee im Weltraum'", findet ein Volkswohl-Bund-Mitarbeiter beim Probesitzen im so genannten "Rittersaal". Zugegeben: Der Besprechungsraum in der zweiten Etage des alten Westhyp-Gebäudes an der Florianstraße ist mit seinem 70er-Jahre-Charme wirklich Geschmackssache. Ansonsten aber gab es überwiegend zufriedene Gesichter beim Tag der offenen Tür im neuen Domizil des Dortmunder Versicherers. Am Freitag hatten 450 Volkswohl-Mitarbeiter Gelegenheit, einen Blick in ihre künftigen Büros auf Zeit zu werfen.

Wie berichtet wird die alte Zentrale des Volkswohl-Bundes am Südwall abgerissen. Ein Neubau erscheint sinnvoller als eine Sanierung des in die Jahre gekommenen und für das stark gewachsene Unternehmen inzwischen zu kleinen 70er-Jahre-Gebäudes, lautete das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs. Den entschied das Hamburger Architekturbüro nps Tschoban Voss für sich - mit dem Entwurf für einen fünfgeschossigen Gebäudekomplex, der von einem 60 Meter hohen Turm mit 16 Etagen gekrönt wird.

450 Schreibtische

Im September beginnt der Abriss am Südwall. Die Beschäftigten in der Versicherungszentrale sitzen deshalb auf gepackten Kisten, um das für drei Jahre angemietete Übergangsdomizil am Westfalenpark zu beziehen - gut 10 000 Quadratmeter im Gebäudekomplex der früheren Westhyp an der Florianstraße. Am kommenden Wochenende rollt die erste Umzugswelle an, eine Woche später die zweite. Insgesamt gehen 5000 Kartons, 450 PC's, 700 Bildschirme, 60 Kopierer und 450 Schreibtische auf die Reise, zählt der Umzugsbeauftragte Stephan Tocholski auf.

Die Möbelpacker bekommen genaue Stellpläne für die jeweiligen Büros mit auf den Weg, die von jedem Mitarbeiter nach eigenen Wünschen angefertigt wurden. Entsprechend viele nutzten nun auch die Gelegenheit, sich zumindest schon mal sein leeres Büro anzuschauen. "Der ein oder andere hat auch schon seine Grünpflanzen mitgebracht", berichtet Volkswohl-Bund-Sprecherin Simone Szydlak.

Bei soviel vorausschauender Organisation sehen die Beschäftigten dem Umzug relativ gelassen entgegen. "Eine spannende Sache", findet beispielsweise Marie-Luise Gioftsoglou, die schon den Einzug am Südwall vor 35 Jahren miterlebt hat. Auch dass dort jetzt neu gebaut wird, sieht die Kundendienst-Leiterin positiv: "Das ist ein Zeichen, dass das Unternehmen weiter wächst. Da freut sich doch jeder Mitarbeiter."

Oliver Volmerich

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