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Warten auf Luftdaten für die Region

Neue Runde im Kampf gegen Feinstaub und andere Luftschadstoffe: Regierungspräsident Helmut Diegel (Foto) will künftig die ganze Region östliches Ruhrgebiet in den Blick nehmen - was aber keine Abkehr von seiner ablehnenden Haltung zu einer regionalen Umweltzone bedeutet.

Regionale Luftreinhalteplanung ist Chefsache, lautete gestern die Botschaft nach einem Treffen Diegels mit den Oberbürgermeistern und Umweltdezernenten aus Dortmund, Bochum und Herne. Konkret will man auf Basis einer flächendeckenden Untersuchung zur Luftqualität Maßnahmegebiete festlegen - was passend zur Diegelschen Politik auf einen Flickenteppich kleinerer Umweltzonen hinausläuft.

Das Problem: Die zugesagten aktuellen Daten zur Belastung mit Feinstaub und Stickoxyd, die vom Landesumweltministerium zugesagt waren, lagen zum gestrigen Treffen in Arnsberg noch nicht auf dem Tisch. Wenn sie vorliegen, sollen sie zunächst in einer Arbeitsgruppe und später in der Chefrunde beraten werden. Es gelte dann, "verhältnismäßige und rechtssichere Maßnahmen" zu erarbeiten, die dann mit Interessengruppen aus der Wirtschaft und den Umweltverbänden erörtert werden. Nach einer Annäherung an Überlegungen zu einer regionalen Umweltzone klingt das nicht.

Für die mit Feinstaub belastete Brackeler Straße sieht der Luftreinhalteplan der Bezirksregierung bekanntlich eine Mini-Umweltzone auf rund 300 Metern Straßenlänge vor, die nur mit gelber oder grüner Umweltplakette an der Windschutzscheibe befahren werden darf. Oli

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