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Verbindung zwischen den Städten besteht seit 40 Jahren

Dortmund und Buffalo feiern Städtepartnerschaft

Eine Dortmunder Delegation fliegt am Samstag (14. April) nach Buffalo, um das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern. Buffalo ist allerdings nur die erste Station auf einer einwöchigen USA-Reise des Oberbürgermeisters und seiner Begleiter. Sie erwartet ein straffes Programm.

Dortmund

von Michael Schnitzler

, 13.04.2018
Verbindung zwischen den Städten besteht seit 40 Jahren

Sichtbares Zeichen für die Städtepartnerschaft zu Buffalo ist in Dortmund die kleine Büffel-Statue am Platz von Buffalo. © Dieter Menne

Die USA sind Deutschland ja oft voraus. Es dauert eine Weile, ehe zum Beispiel neue Unterhaltungselektronik und Kinofilme aus den Staaten hierzulande ankommen. Ganz ähnlich ist es mit dem 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Buffalo und Dortmund: Die Stadt im Staat New York, an der Grenze zu Kanada und den Niagarafällen gelegen, hat es bereits 2015 gefeiert. Weil die Oberbürgermeister 1975 erstmals miteinander telefonierten.

Delegation feiert 40-jährige Buffalo-Städtepartnerschaft

In Dortmund dagegen orientiert man sich am Jahr 1978, als der Rat die Städtepartnerschaft ratifizierte. So gesehen besteht die Verbindung zu Buffalo erst jetzt seit 40 Jahren. Um das zu feiern, reist an diesem Samstag (14.4.) eine neunköpfige Delegation der Stadt in die 257.000-Einwohner-Stadt.

Neben Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Wirtschaftsförderer Thomas Westphal und zwei städtischen Mitarbeitern sind Politiker von fünf Ratsfraktionen dabei. Auch zehn Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft begleiten die Reise, darunter DEW21-Chefin Heike Heims und Albrecht Ehlers, Kanzler der Technischen Universität Dortmund. Und Klaus Wegener, Präsident der Auslandsgesellschaft NRW. Die von ihr seit Jahrzehnten organisierten Schüler- und Jugendaustauschprogramme bilden das Rückgrat der Verbindung Dortmunds zu Buffalo.

Dortmunder Delegation schaut sich Derby gegen Schalke an

Das Wochenende beginnt mit einem Empfang am Samstag, der Sonntag startet in einer Soccer Bar: Um 9.30 Uhr Ortszeit schauen die Dortmunder mit dem Städtepartnerschaftskomitee und einem lokalen BVB-Club das Derby gegen Schalke. Danach wird ein „Dortmund Park“ eingeweiht, und es geht zum Buffalo State Collage; sonntags gibt es einen Empfang im Rathaus.

Montagabend endet der Buffalo-Besuch schon – die USA-Reise der Delegation allerdings nicht: Bis kommenden Samstag geht es noch nach Pittsburgh und New York. Nach Pittsburgh lud der Ex-Oberbürgermeister Tom Murphy, der seit vielen Jahren Kontakt zu Dortmund hält, Sierau ein. Der New-York-Besuch kommt über die Emschergenossenschaft zustande, die 2017 dort den Emscher-Umbau präsentierte.

Delegation will in den USA für den Standort Dortmund werben

Sierau & Co. haben die Woche über ein straffes Programm: Es stehen Besuche in Firmen und Hochschulen an, auch Gespräche in Deutschlands Ständiger Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York. Es geht um Start-ups, um Nachhaltigkeit, um IT-Themen wie Big Data und das Internet der Dinge; auch um Smart Cities, wie Dortmund eine sein möchte. Pittsburgh hat einen ähnlichen Wandel wie Dortmund hinter sich (weg von der Montanindustrie), „da gibt es einiges Interessantes für uns zu sehen und zu lernen“, sagt Sierau. Das gelte für die ganze Reise. Man wolle viele Kontakte knüpfen „und für den Standort Dortmund werben“.

Die Stadt Dortmund hat neun Partnerstädte, die längste Beziehung besteht (seit 1960) zu Amiens in Frankreich. Reporter Michael Schnitzler begleitet die USA-Reise der Stadt und wird darüber sowie über die Feierlichkeiten in Buffalo berichten.