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Frau stirbt nach Sturz aus der Beifahrertür

Tödlicher Unfall auf der B1

Nach einem dramatischen Unfall am Samstag auf der B1 ist die 32-jährige Schwerverletzte ihren Verletzungen erlegen. Die Frau war aus einem fahrenden Auto auf die B1 gestürzt - ob sie gefallen oder gesprungen ist, wird derzeit noch untersucht.

Dortmund

03.06.2018
Frau stirbt nach Sturz aus der Beifahrertür

ARCHIV - SYMBOLBILD - Die Aufschrift «Polizei» leuchtet am 08.05.2011 in Friedrichshafen am Bodensee (Baden-Württemberg) an einem Polizeifahrzeug. (zu dpa «Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen Körperverletzung im Amt» vom 05.04.2017) Foto: Patrick Seeger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit © picture alliance / Patrick Seege

Aktualisierung 9.38 Uhr: Junge Frau starb im Krankenhaus

Die 32-Jährige aus dem niedersächsischen Barsinghausen bei Hannover starb nach Angaben der Polizei am Sonntag im Krankenhaus. Ihre Verletzungen waren zu schwer. Weitere Details zum Unfallhergang wurden bis Montagmorgen nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen.

Ursprungsmeldung: Frau überschlug sich mehrmals

Zeugen schilderten der Polizei den Sachverhalt wie folgt: Ein VW T5 verließ um 10.18 Uhr am Samstag ein Tankstellengelände am Westfalendamm in Fahrtrichtung Bochum und fuhr auf die B 1 auf.

Ein nachfolgender Autofahrer (56 Jahre, aus Dortmund) sah, wie sich plötzlich die Beifahrertür öffnete und eine Frau aus dem Auto herausfiel. Anschließend überschlug sie sich mehrmals und blieb schließlich regungslos auf dem Gehweg liegen. Rettungskräfte kümmerten sich um die lebensgefährlich verletzte Frau, ihr Zustand ist bislang unverändert.

Fahrer des Autos war ein 31-jähriger aus Hannover, der Lebensgefährte der Frau. Warum die Frau aus dem fahrenden Auto stieg, sprang, fiel oder stürzte ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Ein weiterer Zeuge (31 Jahre, aus Unna) machte die Polizeibeamten an der Absperrung im Rahmen der Unfallaufnahme auf einen Autofahrer (44 Jahre aus Gelsenkirchen) aufmerksam, der beim Zufahren auf die Unfallstelle sein Handy frontal in diese Richtung hielt.

Bei dessen Überprüfung stellten die Beamten ein noch in den Kameramodus eingeschaltetes Handy fest. Aufgrund der Entfernung zum Unfallort (ca. 350-400 Meter) ist derzeit nicht von einem Eingriff in den höchst persönlichen Lebensbereich auszugehen. Daher wurde lediglich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Handyverstoßes mit einem zu erwartenden Bußgeld von 100 Euro geschrieben.