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"Westfälische Lösung" für das BFW-Bau

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Vorarbeiter, Poliere & Co. werden auch in Zukunft in Dortmund aus- und weitergebildet. Der Trägerverein des Berufsförderungswerkes des Deutschen Baugewerbes (BFW-Bau) an der Langen Reihe ist zwar pleite. Allerdings geht das Seminarangebot unter neuer Trägerschaft weiter. Federführend ist demnach die von den Bauverbänden Westfalen getragene Gesellschaft zur Förderung des Westfälischen Baugewerbes.

"Auch wir sind natürlich erschüttert, dass das BFW-Bau durch die Landesverbände nicht zu halten war und am 1. Oktober Insolvenz anmelden musste", sagt Dipl.-Kfm. Walter Derwald (Foto), Präsident des Baugewerbeverbandes Westfalen. Das Berufsförderungswerk habe sich wohl mit seinen weiteren Ausbildungszentren in Wernigerode, Görlitz und Salzwedel übernommen. "Uns war wichtig, dass das Weiterbildungsangebot des BFW-Bau für unsere Innungsmitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter erhalten bleibt. Die Bauverbände Westfalen betrachten es daher als selbstverständlich, im Rahmen einer westfälischen Lösung in die Bresche zu springen und die Fortbildungskurse in Dortmund weiterzuführen ."

Derwald, der zugleich Obermeister der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen ist, betont: "Ausdrücklich klarstellen möchten wir, dass die Insolvenz des BFW-Bau aber auch rein gar nichts mit dem Ausbildungszentrum Bau an der Langen Reihe in Körne zu tun hat. Das Ausbildungszentrum Bau ist ein völlig eigenständiges Zentrum der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen, das seit 1928 erfolgreich Lehrlinge sowie Umschüler überbetrieblich bis zur Gesellenprüfung in neun Gewerken ausbildet. Das BFW-Bau war lediglich Mieter von Schulungsräumen unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft. An diesem Standort wird das Weiterbildungsangebot auch fortgeführt. An der Ausbildung auf Innungsebene hat sich nichts geändert." ar

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