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"Wie in einem Kurort"

Oespel Traumlage, Traumgrundstücke: Die Bewohner der Oespeler Siedlungen sind zu beneiden. Sie leben ruhig und im Grünen, wohnen in schmucken Häusern mit großen Gärten und haben einen Wald, sogar ein Naturschutzgebiet, ganz in ihrer Nähe. "Ein bisschen ist es hier wie in einem Kurort", sagt Willi Oetting aus dem Ackerweg.

Fünf Straßen in diesen hübschen Siedlungen stellen die Ruhr Nachrichten in den kommenden Tagen vor: Die Sonnenwendstraße, den Schnitterweg, den Ackerweg, den Tospelliweg und die Straße Am Oespeler Dorney. Fünf Straßen mit unterschiedlicher Geschichte und vielen Geschichten. Wir trafen Siedler der ersten Stunde, junge Familien, Menschen mit besonderen Lebensläufen.

Und wir trafen Rolf Brinkmann (Foto) und Willi Oetting mit seiner Ehefrau Gerda, die nicht nur in einer dieser fünf Straßen wohnen (Sonnenwendstraße und Ackerweg), sondern auch zu den Vorständen der Siedlergemeinschaften (SG) Oespel I und Oespel II gehören. Rolf Brinkmann (72) ist bereits seit über 25 Jahren zweiter Vorsitzender der SG Oespel I, Willi Oetting (64) steht der SG Oespel II seit 1989 vor.

Sowohl die Oettings als auch Rolf Brinkmann sind überzeugte Oespeler, die sich rundherum wohlfühlen in ihrer Heimat. Sie schätzen die gute Nachbarschaft und das ländliche, ruhige Leben.

Kinderfest

Darüber hinaus sind sie mit ihren SG-Vorständen darum bemüht, den Zusammenhalt der einzelnen Straßen und ihrer Bewohner mit verschiedenen Aktionen zu stärken. Beispielsweise mit dem gemeinsam organisierten Kinder- und Siedlerfest, das alle zwei Jahre auf dem idyllischen Dorfplatz gefeiert wird (übrigens auch am kommenden Wochenende).

Vorläufer dieser Veranstaltung waren drei Parkplatz-Feste vor Oettings Haustür mit Tombola und Akkordeonmusik (1984 bis 1986). "Aus dem Erlös haben wir Straßenschilder schnitzen lassen", berichtet Willi Oetting. 1993 folgte das erste gemeinsame Siedlerfest.

Radtour

Eine weitere Aktion ist die jährlich stattfindende Radtour unter der Federführung von Rolf Brinkmann. "Beim letzten Mal hatten wir 49 Teilnehmer", erzählt er stolz. Auch die Busreisen, die jede SG für sich anbietet, erfreue sich jedesmal großer Resonanz. "Zu einem Klassiker ist bei uns der Kaffee mit Amaretto und Sahne geworden", schmunzelt Gerda Oetting (66).

Natürlich gibt es auch in der Oespeler Idylle einige Probleme. Ein Dorn im Auge ist den Bewohnern der Fremdverkehr, auch Temposünder gebe es reichlich. "Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die 30 km/h-Piktogramme erneuert werden, seitdem ist es mit dem Autoverkehr etwas besser geworden", berichtet Rolf Brinkmann. Auch die kleinsten Bewohner hat die SG fest im Blick: So reinigen einige Mitglieder regelmäßig den städtischen Spielplatz in unmittelbarer Nähe zum Dorfplatz. Dön

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