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Wirbel um Absage der Kundgebung

DORTMUND Hintergrund für die Absage der Antikriegstags-Kundgebung, an der unter anderen die Ausschwitz-Überlebende Esther Bejarano teilnehmen will, seien ausschließlich die Bautätigkeiten gewesen.

"Der Theatervorplatz wird regelmäßig für Gedenkveranstaltungen genutzt, wie zuletzt die große Kundgebung am 1. Mai eindrucksvoll bewiesen hat", so Kulturdezernent Jörg Stüdemann.

Die Nachricht von der Absage hatte für eine Menge Wirbel gesorgt: "Die vorgebrachten Argumente erscheinen dünn und dürftig", erklärte DGB-Sprecher Eberhard Weber und forderte eine "eindeutige Positionierung" der Stadtspitze zum Antikriegstag und den wiederholten Aufmärschen von Rechtsextremisten.

In der Koalitionsrunde von Grünen und SPD hatten die Fraktionen gestern die Theaterleitung gebeten, die Absage rückgängig zu machen: "Die Probleme des Theaters mit noch andauernden Baumaßnahmen scheinen uns nicht so groß zu sein, dass sie die Absage einer solchen Veranstaltung rechtfertigen", erklärten die Fraktionssprecher Ernst Prüsse und Mario Krüger.

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