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Wohin fährt der Revierpark?

Huckarde Ohne eine Vermietung oder Verpachtung des Freizeithauses kann die Revierpark Wischlingen GmbH keine "schwarze Null" schreiben. Sagt Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.

Wohin fährt der Revierpark?

In der Sitzung der Bezirksvertretung Huckarde erklärte das Stadtoberhaupt (Foto) im Rahmen der Vorstellung des Fortschreibungsentwurfs des Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzeptes (InSEKt), der Weg, den die Revierpark-Geschäftsführung einschlägt, sei der richtige Weg. Wobei die Details durchaus offen seien.

Auf Anfrage erklärte gestern einer der beiden Revierpark-Geschäftsführer, Uwe Büscher: "Wir werden dem Verwaltungsrat am 4. September vorschlagen, das Freizeithaus langfristig zu verpachten, weil wir es den Vereinen zu den derzeitigen Kosten nicht mehr zur Verfügung stellen." Ob vermietet oder verpachtet wird, wer mietet oder pachtet - alles sei offen. Selbst ein Modell nach Vorbild des Kulturzentrums Alte Schmiede, in der Vereine die Einrichtung tragen, sei denkbar. Langemeyer hatte den Bezirksvertretern dieses Beispiel als positiv vor Augen geführt.

Der Revierpark müsse sich künftig auf sein Kerngeschäft beschränken, wozu Solebad und Eislaufhalle gehören. "Das sind Bereiche von regionaler Bedeutung." Dazu gehören laut Langemeyer nicht das Freizeithaus und die Grünanlagen: "Ich werde dem Rat vorschlagen, dass die Grünpflege von der Stadt übernommen wird." Der Fachbereich, der auch den Westfalen- und den Fredenbaumpark pflege, solle auch das Revierpark-Grün übernehmen. Die Notwendigkeit solcher Schritte begründete Dr. Langemeyer auch mit einer Zahl: "Der Revierpark hat 2006 ein Defizit von 600 000 Euro gehabt." Die damalige Geschäftsführung sei "nicht berechtigt" gewesen, so viel Geld auszugeben. Man habe, wie andere Revierparks auch, "lustig von der Substanz gelebt", also auch die Rückstellungen für Sanierungen angegriffen. Und: "Man hat sich zu viel Personal geleistet." Folglich müssten an mehreren Stellen Schnitte gemacht werden. Bre

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