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Zeitreise ins Mittelalter

Hörde Als wäre die Zeit stehen geblieben, irgendwo zwischen dem Mittelalter und dem 19. Jahrhundert, wirkte der Hörder Ortskern am Wochenende beim 4. Erntemarkt.

Edeldamen gingen mit Ziegen an der Leine auf der Hermannstraße spazieren, Ritter Kunibert im Kettenhemd und sogar ein Erste-Hilfe-Ritter schlenderten an den Pferdekutschen und Geschäften vorbei, in denen sich auch am verkaufsoffenen Sonntag die Kunden drängten.

Die Mittelalter-Musikgruppe Frendskopp brachte als Marching-Band viel Stimmung in die Straßen, und Funken überspringen ließ auch die Sigiburger Zeitreise mit ihrer Feuershow am Abend und ihren Theateraufführungen, in denen die Besucher zu Statisten des Mittelalters wurden.

Stilvolles Ambiente

Viel Lob haben die Organisatoren für das stilvolle Ambiente des schönsten und größten Hörder Festes und Warenangebot vom selbst geflochtenen Weidenkorb über Schokoladen-Honig bis zum Pflaumensenf geerntet. In ein kleines bäuerliches Dorf hatte sich der Platz an der Schlanken Mathilde verwandelt. Flachsverarbeitung vom Dreschen übers Hecheln, Spinnen bis zum Weben zeigten Meister der alten Berufe dort. Ein Lehmofenbauer nahm Aufträge für heimische Gärten entgegen, die Blaudruckgruppe präsentierte bäuerliche Tischwäsche, und ein Bonbonmacher drehte zur Freude der Kinder Karamel- und Fruchtbonbons.

Kinderschmied

Noch einfallsreicher als in den Vorjahren waren viele Aussteller: Der Sölder, der im vergangenen Jahr Traktor-Oldtimer mitgebracht hatte, presste diesmal auch frischen Apfelsaft. Und richtig heiß wurde es dem Kinderschmied, der hunderte von kleinen Hufeisen aus dem Feuer holte.

Noch mehr als in den vergangenen Jahren hat Imker Ralf Schmidt (Foto), der den Markt für den Aktivkreis Altstadt Hörde und das Stadtbezirksmarketing wieder liebevoll ausgestaltet, die Seitenstraßen einbezogen und den Erntemarkt mit dem Erntedankfest rund um die Lutherkirche verbunden. Die Kunst-Ausstellung und eine Pflanzenbörse für den Herbstgarten waren hier der Publikumsmagnet. JG

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