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Zum Abheben

"Wir wissen auch nicht, wie die neue Spitze aussieht", sprach Bürgermeisterin Birgit Jörder, und der halbe Hansaplatz grinste. Sie hätte die politische Spitze Dortmunds meinen können.

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Hat sie aber nicht. Birgit Jörder nahm den größten Weihnachtsbaum der Welt in den Blick, jedenfalls seinen "Grundstein", der gestern gelegt wurde - in Form der ersten Gerüststangen. Die neue Spitze wird, nein kein Stern, den hatten wir ja erst zuletzt als rote Röhren-Antenne. Sie wird ein Engel, aber "er kann nicht wegfliegen", scherzte ein Besucher in Richtung Carsten Weise. Die Weise-Brüder, Dortmunds bekannte Gerüst-Bauer, sind jedes Jahr Väter des Gestells, das 1700 Sauerland-Rotfichten aufnehmen wird.

Am 16. November erklimmt dann der vier Meter hohe Aluminium-Engel, später üppig beleuchtet, in 41 Meter Höhe den Gipfel dieses elften Weihnachtsbaums. Der bleibt mit gesamt 45 Metern freilich unverändert in seinem Längen-Ausmaß.

Zehn Tage später, ab 26. November, 18 Uhr, "steckt" Oberbürgermeister Langemeyer 40 000 LED-Lämpchen per Knopfdruck "in Brand", und die alte Stadtspitze strahlt vermutlich über die engelsgleiche Himmelsbotschaft am Ende des Baums.

6000 Euro soll der Alu-Engel aus den Händen eines französischen Designers kosten. Thomas Weise spürte auf einer Messe neuen LED-Lämpchen nach, als er den Kontakt zum Engels-Schöpfer bekam. Die Colani-Entwürfe zum Dortmunder Baum werden aber nicht weggeschmissen. Weise: "Wir suchen noch einen Sponsor." Er deutet an, wenn sie jedes Jahr einen fänden, könnte es immer einen neuen Magneten für den Weihnachtsmarkt geben. Der öffnet erstmals am 22. November. Bleibt aber Totensonntag geschlossen. bö

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