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easyJet: Auf Wolke sieben

Der englische Billigflieger easyJet ist in Feierlaune. Seit dem 15. Juli 2004 startet und landet der Flieger ohne Schnickschnack nun schon von der "Startbahn Ruhrgebiet" aus.

Rechtzeitig zum "dritten Geburtstag" vermeldet der "Aldi der Lüfte" für Juli einen neuen Passagierrekord. 107 000 Fluggäste zählte easyJet. Keine Fluggesellschaft habe innerhalb eines Monats jemals mehr Gäste in Dortmund befördert, feiert sich die Airline selbst.

Die Bilanz seit dem Jungfernflug kann sich eigenen Angaben zufolge sehen lassen. So seien bereits über 2,8 Mio. Passagiere mit Europas zweitgrößtem Billigflieger geflogen, heißt es.

Für Flughafenchef Manfred Kossack ist easyJet damit ein unverzichtbarer Partner. Der Low Cost Carrier küsste den Airport aus seinem Dornröschenschlaf. Er war bis dahin wegen seines geringen Verkehrsaufkommens von Kritikern spöttisch als "größte Kaffeebude Nordrhein-Westfalens" bezeichnet worden.

Bis zur Landung von Germanwings warfen Experten den Flughafenbetreiber vor, am Tropf von easyJet zu hängen. Der Passagieranteil von mittlerweile fast 50 Prozent unterstreicht das. Damit sind die Briten mit großem Abstand Marktführer vor dem Ferienflieger Air Berlin und Wizz Air.

Gleichwohl kommt der Monatsrekord für easyJet überraschend. "Wegen des WM-Effekts im letzten Jahr haben wir gar nicht damit gerechnet", sagte Deutschlandchef John Kohlsaat (Foto). Vor allem die zwei neuen Verbindungen nach Edinburgh und Thessaloniki hätten die Passagierzahlen steigen lassen.

Dieser Zuspruch belege, so Kohlsaat weiter, dass easyJet in Dortmund auf dem richtigen Weg sei. "Dies ist das beste Geburtstagsgeschenk, das wir uns wünschen konnten". Derzeit bedient easyJet mit vier Maschinen zwölf Strecken.

150 Piloten und Flugbegleiter stehen in Dortmund inzwischen auf der Gehaltsliste. Zudem sei easyJet indirekt für die Schaffung von rund 1000 Arbeitsplätzen in unmittelbarer Nähe zum Flughafen verantwortlich, rührt die Gesellschaft für sich die Werbetrommel. ar

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