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ver.di bekräftigt Kritik

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Das von der NRW-Landesregierung geplante Kinderbildungsgesetz (KiBiz) wird aus Sicht der Gewerkschaft ver.di Beschäftigungsabbau nach sich ziehen. Die geplanten flexiblen Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten (Kita) führten "zwangsläufig zur Umwandlung von Vollzeit- in Teilzeitarbeitsplätze".

Auch zu große Gruppen, weniger Zeit für Elterngespräche und die Aufgabe landeseinheitlicher Standards machten den Erzieherinnen künftig zu schaffen, prognostiziert die Gewerkschaft.

ver.di wirft Familienminister Armin Laschet (CDU) "Beratungsresistenz" vor. Die Interessen der Beschäftigten lasse er gänzlich außer Acht. Die Novelle soll im Herbst vom Landtag verabschiedet werden und im August 2008 in Kraft treten.

Für den 15. September ruft ver.di Kita-Beschäftigte in Dortmund zur Demonstration in Düsseldorf auf. Gewerkschafter Martin Steinmetz (Foto): "Die Politik der Landesregierung ist gegen die Kita-Beschäftigten, gegen Eltern und Kinder gerichtet."

Vereint mit zahlreichen Verbänden und dem Forum für Kinder fordert ver.di "erhebliche Nachbesserungen".

In Elternbriefen weisen die Beschäftigten darauf hin, dass sie in Verantwortung für die vorschulische Bildung und Erziehung der Kinder handelten. Sie "befürchten, dass uns zukünftig die Zeit fehlt, Ihrem Kind auch einfach mal nur zuzuhören", so wörtlich in dem Elternbrief.

"Wir Dortmunder Kita-Beschäftigte garantieren Ihnen, so rechtzeitig auf die in Dortmund stattfindenden Aktionen aufmerksam zu machen, dass Sie die Möglichkeit haben werden, diese mitzutragen. Seien Sie versichert, dass wir für die Zukunft Ihrer Tochter und Ihres Sohnes streiten," heißt es abschließend in der an alle Dortmunder Kita-Eltern gerichteten Mitteilung.

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