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350 000 Euro am Richthof verbaut

Haltern Sieben Monate lang war der Richthof eine Baustelle. Jetzt, rechtzeitig vor Schulbeginn, ist die Straße wieder für den Rad- und Fußgängerverkehr freigegeben.

Autofahrer müssen sich jedoch noch ein paar Tage gedulden. Grund dafür, so erläuterten der Technische Beigeordnete Wolfgang Kiski und Heinrich Stock vom Tiefbauamt, sind rund 50 Meter fehlender Zaun zum Hangbereich der Straße hin.

Der Metallzaun, so Heinrich Stock, sei zwar schon seit längerem bestellt, Lieferschwierigkeiten hätten jedoch zu Verzögerungen geführt. Insgesamt sorgten die Witterung und die örtlichen Gegebenheiten am Richthof dafür, dass die Sanierungsarbeiten nur langsam vorwärts gingen. So liegt die Straße am früheren Lippebett.

Durch die Hanglage und Enge der Straße gestalteten sich die Arbeiten zudem besonders schwierig. Gewerke konnten nur nacheinander ausgeführt werden. Insgesamt wurden 210 Meter Betonrohre verlegt und entlang des früheren Lippebetts 75 Meter Stützmauer aus Stahlbetonfertigteilen (Höhe 1,30 Meter).

Baubeginn war im Januar 2007, nachdem die Bezirksregierung den Förderantrag der Stadt Haltern bewilligt hatte. Kosten der Maßnahme: 350 000 Euro. Zurzeit hat die Stadt Haltern einen Antrag auf Förderung für den Umbau der Wehrstraße gestellt. Mit der Umsetzung, so Wolfgang Kiski, sei aber nicht vor 2008 zu rechnen.

Der Richthof ist Teil der Fahrradpromenade. Beim Umbau orientierte man sich am bislang in der Innenstadt verwendeten Straßenbelag: Klinkersteine und Bänder aus Granit. hei

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