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Allein vor Dieter Bohlen

Haltern Dieter & Co. suchen Deutschlands neuen Superstar. Auf Malle. 3000 Bewerber stehen in einem Disco-Schuppen Schlange, auch Alexandra Walinski aus Haltern.

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Neun schaffen es schließlich bis zu Dieter, die Sängerin von Swinging Boys & One ist dabei. Die 22-Jährige und Musiker Thorsten Schmidt saßen schon fast wieder im Flieger nach Deutschland, als sie die Plakate sahen. "Ich war überzeugt, Alexandra gehört da hin", mit dieser Meinung ließ Thorsten Schmidt seine Überredungskunst walten. Eine vierköpfige Jury ohne Promi-Charakter traf am 1. August im "Karussell" die Auswahl. "Wir wollen alle glücklich werden", sang ein Duo. Aber am Ende waren es nur noch neun. "Alex bleibt!" - das klingt noch heute wie Musik in den Ohren. "Ab da wurde es stressig", erinnert sich Thorsten Schmidt. Kofferpacken war nicht mehr möglich, stattdessen folgten Interviews mit RTL und um 18 Uhr brachte ein Bus die Auserwählten zu einem geheimen Ort. Zu Dieter Bohlen. In ein mallorquinisches Nobel-Restaurant mit traumhaftem Blick aufs Meer. Bohlen, Anja Lukaseder und Bär Läsker lassen noch auf sich warten. "Ich war so aufgeregt", gesteht Alexandra Walinski. Die Gefühle der Auserwählten werden vor laufenden Kameras abgefragt, RTL will Spannung aufbauen.

Aber wer den Traum vom Superstar träumt, muss erst einmal an der Jury vorbei. Mit den Balladen "Fields of gold" und "Moonlight shadow" stellt sich die Halterner Sängerin vor. Sie lässt die Gefühle spielen, macht Bewegungen, die Bohlen glaubt, aus dem Boxring zu kennen. "Die Klitschko-Brüder wären auf diese Doppeldeckung stolz", lässt der alternde Sänger und Musikproduzent einen dummen Spruch ab. Und dann noch "das hört sich an wie Kelly Family". Harmlos. Aber nur zwei schaffen den Re-Call. Alexandra nicht. Trotzdem: "Es war wirklich ein Erlebnis mitzumachen. Wir haben tolle Menschen kennen gelernt." Und ins Fernsehen kam die Halternerin dennoch. Am 4. August wurde das Interview von der Terrasse des Hotels auf RTL gesendet.

"Ich frage mich heute, wen sucht Bohlen eigentlich? Es waren wirklich starke Stimmen dabei", findet Alexandra Walinski. "Das ist nicht witzig hier", sagt Bohlen, "ich suche die Nadel im Heuhaufen." Elisabeth Schrief

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