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Auf dem Annaberg brannte es

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Haltern Auf der Rückseite des Könzgenhauses auf dem Annaberg hat der Wald Feuer gefangen, die Flammen drohen auf das Gebäude überzugreifen. Wenige Minuten nach der Alarmierung windet sich ein Löschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr die steilen Straßen hinauf zum Annaberg. Im Mannschaftsraum sitzen acht Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr, ihre Kameraden eilen im Kleinbus hinterher.

Nachdem am Montag die "Großen" der freiwilligen Feuerwehr in der Tiefgarage Muttergottesstiege ihr Können unter Beweis stellten (wir berichteten), übte am Mittwoch der Nachwuchs den Ernstfall. Jugendfeuerwehrwart Torsten Tangermann betonte den Lerneffekt für die Jugendlichen: "Eine realistische Übung ist der Königsweg, die Jugendlichen an die Feuerwehrarbeit heranzuführen." Auch Josef Meyers, Referent im Könzgenhaus, freute sich über die jungen Feuerwehrleute. "Wir arbeiten gut mit der Wehr zusammen und helfen gerne bei der Ausbildung."

Riegelstellung

Am Einsatzort herrschte reges Treiben. Unter den Blicken von Zuschauern wurden Befehle erteilt, eine Wasserversorgung aufgebaut und Schläuche zum Brandherd verlegt. "Wir versuchen, ein Übergreifen der Flammen durch eine Riegelstellung zu verhindern", erklärte Torsten Tangermann. Die Jugendfeuerwehrleute standen mit Strahlrohren in gerader Linie in kurzen Abständen nebeneinander und bauten eine "Wasserwand" auf. Im Vorfeld hatten sich die Jugendfeuerwehrleute mit diesem Aufbau intensiv beschäftigt. Ihre Übung bestanden sie mit Bravour. "Die Jugendlichen haben ihre theoretischen Kenntnisse in der Simulation praktisch umgesetzt", so Tangermann. Und lieferten eine wichtige Erkenntnis: Allein mit dem Hydranten auf der Rückseite des Gebäudes kann die Löschwasserversorgung für das Könzgenhaus nicht gewährleistet werden.

"Wir können im Ernstfall aber problemlos auf einen weiteren Hydranten in unmittelbarer Nähe ausweichen", sagte Jugendfeuerwehrwart und freiwilliger Feuerwehrmann Marcel Ferling. Man muss es eben nur wissen.

pg

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