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Aus Traum wird Hoffnung

Lavesum Satte 1660 Euro überwies der Arbeitskreis Arco Iris aus Lavesum an Pfarrer Neuenhofer im bolivianischen La Paz.

Der Betrag ist der Erlös des "Sommernachtstraums", den die ehrenamtlich Tätigen am 4. August veranstaltet hatten. Am Donnerstagabend trafen sich alle Helfer und Sponsoren im Antoniushaus zu einem lockeren Beisammensein bei Zwiebelkuchen und Federweißem.

Besonders die Besitzer der beteiligten Gärten, die ihre Pforten für interessierte Besucher geöffnet hatten, nutzten die Gelegenheit zum Austausch ihrer Erfahrungen: "Teilweise haben wir uns in den Wintergarten zurückgezogen, weil Schlangen von Menschen unseren Garten stürmten", Familie Scholz fand die Aktion trotzdem "ausgesprochen schön". Auch alle anderen Gärtner, die Familien Hoffmann, Haack, Rohlf, Baringhorst, Ide, Bürgers und Schulz waren neben dem Künstlerhof über die positive Resonanz in der Bevölkerung sehr zufrieden. Neben Gartenkultur gab es auch Musikkultur. Die Lüdinghauser Band "Bubble Trouble" spielte unter freiem Himmel in der lauen Sommernacht, und auch der junge Nachwuchs der Arbeitskreismitglieder brachte sich ein.

"Wegwerfkinder"

Als menschliche Skulpturen und auf dem Pferderücken mit einer Reiterrevue sammelte er einen beträchtlichen Betrag zugunsten der Altersgenossen im fernen La Paz. Dort leben 30 000 Kinder auf der Straße. Sie werden als "Wegwerfkinder" bezeichnet und auch so behandelt. In einem kleinen Film konnten die Gäste im Antoniushaus mehr über die Regenbogenstiftung "Arco Iris" erfahren und sehen, dass der mittels ihrer Hilfe erwirtschaftete Betrag dort gute Dienste leisten wird. In seiner nächsten Sitzung wird der Lavesumer Arbeitskreis entscheiden, ob es im kommenden Jahr ebenfalls einen "Tag der offenen Gärten" im Ortsteil geben wird. Wenn, dann wieder um neue Gärten in einer neuen Jahreszeit zu zeigen.

Nach den "Herbstlichtern" im Oktober 2006 und dem "Sommernachtstraum" im letzten August dürfte es damit gar nicht mehr lange dauern, bis wieder ein Blick in fremde Gärten geworfen werden kann. Ellen Adam

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