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Aus dem Dunkel ins Licht

Haltern "Wege aus der Trauer" bietet der ambulante Hospizdienst des Caritasverbandes an.

Einen Weg, der zu einem Ziel führt, möchten die Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizdienstes gemeinsam mit den Trauernden gehen.

Ab Oktober ist wieder eine Trauergruppe im Angebot. Die erste Gruppe gab es 2003, die zweite 2006, bei denen die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung festgestellt werden konnte.

"Es gibt in unserer Gesellschaft leider keine Möglichkeit, Trauer zu zeigen und zu verarbeiten", beschreibt Verena Cornelius, hauptamtliche Mitarbeiterin des Caritasverbandes die Lage.

Zu den persönlichen Erfahrungen, Trauer zu durchleben, erweisen sich spezielle Angebote als hilfreich und ergänzend. Hier möchte die Caritas eine qualifizierte Begleitung in guter, geschützter Atmosphäre anbieten. Verena Cornelius: "Wir möchten Raum und Möglichkeit geben, sich an die Trauer heranzuwagen und sie zur Sprache zu bringen."

Die Trauergruppe bietet eine einfühlsame, tragfähige Begegnungsart, durch die betroffene Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Die Begleiter versuchen dazu beizutragen, den Trauernden einen "Schutzraum" der Begegnung mit der notwendigen Distanz und gewollten Nähe zu bieten. Strukturelle Vorgaben sollen gemacht und thematische Spuren gelegt werden.

Anmeldung nötig

Die Trauergruppe des ambulanten Hospizdienstes wird sich an acht Abenden im 14-tägigen Rhythmus treffen und zwar dienstags in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in den Räumen der Tagespflege, Sixtusstraße 29. Pro Abend wird ein Beitrag von 2,50 Euro erhoben. Beginn der Gruppengespräche ist der 16. Oktober.

Begleitet wird die Gruppe von zwei geschulten Hospizmitarbeiterinnen, die auch die notwendigen Einzelgespräche mit den Interessierten führen werden. Da die Gruppengröße zwischen acht und zwölf Personen liegt, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Informationen und Anmeldungen beim Halterner Caritasverband, Verena Cornelius (Tel. 1 09 00) oder Gisela Scharf (Tel. 84 91). Holger Steffe

www.cvhaltern.caritas.de

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