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Besucher geraten nüchtern in den Vollrausch

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Haltern Während ein Kind geboren und zwei Menschen intensiv-medizinisch versorgt werden mussten, tummelten sich in Gängen und Behandlungsräumen des St. Sixtus Hospitals gestern Hunderte Schaulustige.

Ganz zwanglos durchwanderten sie alle Abteilungen und machten sich an Informationsständen über Diabetes etwa und Suchtprävention schlau, lauschten Vorträgen zum Bluthochdruck oder der Behandlung von Rückenschmerzen. Verwaltungsleiter Werner Buthmann hatte mit seiner Mannschaft einen Tag der offenen Tür zum 150-jährigen Bestehen der Klinik versprochen. Tatsächlich ließ der weiterlaufende Klinikalltag den Blick in fast jeden Winkel zu. Selbst via Kamera in den Bauchraum eines Dummies. Beim endoskopischen Eingriff nämlich sollten Fremdkörper (Gummibärchen) entfernt werden. Die Koordinierung der OP-Werkzeuge war für viele Gäste überraschend schwer. Labordiagnostik, Wiederbelebung, Gebärhaltungen zum Ausprobieren - jede Station wartete mit interessanten Informationen auf.

Viel Programm

Wie fühlt man sich im Vollrausch? Auch das war zu erleben mit Hilfe einer Rauschbrille. Bei erheblichen Wahrnehmungsstörungen auf dem Strich zu laufen - wenn aus einem drei werden - oder Bälle aufzunehmen, die sich verdoppeln - demonstrierte ganz nüchtern die Auswirkung übermäßigen Alkoholkonsums. Ein buntes Programm, das der Landsknecht-Fanfarenkorps musikalisch begleitete, lockte die Gäste in den Innenhof. Dort demonstrierten Halterner Feuerwehr und Notarztteam die reibungslose Zusammenarbeit bei einem Unfallverletzten, der aus seinem Auto "herausgeschält" werden musste. Werner Buthmann freute sich über die große Resonanz auf dieses zweite Highlight der Jubiläumsveranstaltungen. Und viele ehemalige Patienten nutzten den Tag zum zwanglosen Plausch mit ihrem "Doc" und dem Pflegepersonal. ela

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