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Vandalismus in Kapelle an Stausee in Haltern

„Das ist einfach nur ärgerlich“

Hullern Zerstörte Töpfe, Bilder, die im Gebüsch liegen: In der Streylschen Kapelle am Hullerner Stausee haben Vandalen ihr Unwesen getrieben. Dabei wird die Kapelle aufwändig von Ehrenamtlichen gepflegt.

„Das ist einfach nur ärgerlich“

Dieter Potisch zeigt die schwere Metallplatte und das Kreuz, die Unbekannte aus der Streylschen Kapelle über einen Zaun ins Gebüsch geworfen haben. Foto: Kevin Kindel

Die sogenannte Streylsche Kapelle nahe des Hullerner Stausees ist verwüstet worden. „Das muss am Freitag passiert sein“, sagt Dieter Potisch, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Hullern. Blumentöpfe wurden zerstört, wohl an die Wände geworfen, ein gerahmter Gebetstext, eine massive Metalltafel mit dem Bild des letzten Abendmahls und ein Kreuz seien über einen Zaun ins Gebüsch geworfen worden, berichtet Potisch.

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„Das ist einfach nur ärgerlich“, sagt der KAB-Vorsitzende: „Grober Unfug.“ Viele Menschen kämen regelmäßig zu der abgeschiedenen Kapelle, um Kerzen anzuzünden oder Erinnerungsstücke abzulegen. Wer diesen liebevoll gepflegten Ort so verwüsten würde, kann Potisch sich nicht ausmalen. Er will sich jetzt mit den anderen Helfern austauschen, die sich um die Kapelle kümmern, und womöglich noch Anzeige bei der Polizei erstatten.

25 ehrenamtliche Helfer arbeiten daran, die Kapelle zu erhalten

Rund 25 KAB-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für den Erhalt der Kapelle, die im Jahr 1852 erbaut worden sein soll. Sie gießen Blumen und nehmen kleinere Ausbesserungsarbeiten vor. Jede Organisation der Gemeinde, etwa Chor oder KFD, kümmere sich um eine dieser kleinen Kapellen in der Umgebung, erklärt Dieter Potisch. Benannt sei die Streylsche Kapelle nach dem Hof Streyl, der vor Jahrzehnten nahe der Kapelle existiert habe.

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