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Dramatische Szenen stellten die Wehren auf den Prüfstand

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Lippramsdorf Die Scheune auf dem Hof Hemsing steht in Flammen, auf der Spitze des Hochsilos von Bauer Onnebrink wartet eine verletzte Person auf Rettung, in der scharfen Linkskurve der Burgstraße liegt ein Mann eingeklemmt unter den Rädern eines schweren Diesel-LKW. Ein dramatisches Szenario dachten sich Carsten Drees, Werner Koop und Detlef Deitermann aus, um ihre Kameraden auf die Probe zu stellen.

Sechs Löschzüge rückten am Donnerstagabend in Lippramsdorf-Freiheit an, nachdem die Einsatzleitung mit Stadtbrandmeister Georg Rohlf an der Spitze um 19 Uhr Alarm geschlagen hatte. Aus der Scheune drangen dichte Rauchschwaden, die auch bald über die Burgstraße zogen und den Atem raubten. Nach missglückten Schweißarbeiten galten zwei Personen als vermisst. Eine Aufgabe für die Löschzüge Sythen und Flaesheim.

Haltern-Mitte und Lavesum fuhren die große Drehleiter an den Wirtschaftsgebäuden von Bauer Onnebrink aus. Oben auf dem Hochsilo wartete eine durch einen Winkelschleifer verletzte Person auf Rettung. Die Kameraden aus Lippramsdorf und Hullern widmeten sich dem schweren Verkehrsunfall. 120 Wehrleute absolvierten die in diesem Jahr vom Löschzug Lippramsdorf ausgerichtete Herbstabschlussprüfung.

Hauptbrandmeister Werner Koop, Brandinspektor Carsten Drees und Brandoberinspektor Detlef Deitermann entwarfen ein möglichst realistisches Drehbuch und überwachten am Abend den korrekten Ablauf. Erst direkt vor Ort erfuhren die Wehrleute den Einsatzplan. "Denn im Ernstfall weiß die Feuerwehr ja auch nie, was auf sie zukommt", begründete Carsten Drees diese Taktik.

Nach der zweistündigen Übung auf abgesperrtem Terrain rückten die Kräfte zur Nachbesprechung ins Gerätehaus Lippramsdorf ab. "Alle haben gezeigt, dass sie fit sind und die Wehren gut miteinander arbeiten können", gaben die Organisatoren aus Lippramsdorf den Löschzügen gute Noten. esc

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