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Ein Löwe in der Heide

Haltern I nspiriert durch Hermann Löns pilgerten 5000 Menschen zum Heidetag des Sythener Heimatvereins.

Sie informierten sich über das in voller Blüte stehende Naturschutzgebiet. Auch Bürgermeister Bodo Klimpel setzte ein persönliches Zeichen für die Umwelt - er kam zu Fuß.

Die Heide sei in einem sehr guten Zustand, lobte die stellvertretende Landrätin Elke Marita Stuckel-Lotz die Erhaltungsmaßnahmen des seit 1930 bestehenden Vereins. Vereinsvorsitzende Ulla Alfermann wies auf die Bedeutung der Schafbeweidung durch die Heidschnucken hin und bedankte sich bei Schäfer Ralf Riering wie auch bei den vielen Ehrenamtlichen.

Neben diesen fleißigen Helfern drehte sich alles um die echten Bienen. Informationen rund um das beliebte Ausflugsziel bekam man sowohl beim Stand des Imkervereins als auch beim Stand des Umweltamtes des Kreises Recklinghausen. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Blaskapelle des Heimatvereins. Für das leibliche Wohl war unter anderem das Technische Hilfswerk zuständig.

Publikumsliebling

Ungeschlagener Publikumsliebling waren aber die zahlreichen Führungen. Bei einstündigen Rundgängen erfuhren die Gäste viel Wissenswertes über die heimische Landschaft z.B. "dass es einen Löwen gibt in der Heide, einen Ameisenlöwen", so Mikrobiologe Georg Tuschewitzki. Auch Schäfer Riering erteilte gerne Auskunft über seinen ungewöhnlichen Beruf. Den sonntäglichen Stammgästen Anton und Helga Heek aus Recklinghausen ("Wenn die Heide blüht, kommen wir jedes Wochenende und tanken Energie") gefiel das Programm trotz großen Vorwissens sehr gut.

Der Erlös des Heidetages, der bis in den späten Nachmittag dauerte, kommt dem Sythener Heimatverein zugute. Katja Kottmann

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