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Collins-Coverband überzeugte in Halterns Seestadthalle

Erst nach der zweiten Zugabe durfte „Phil“ gehen

HALTERN Drei, vier Stücke brauchten die Zuschauer in der Seestadthalle, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Doch danach machten sie sich am Freitag mit der Phil-Collins-Coverband „Phil“ einen schönen Konzertabend. Dieser begann allerdings mit einer ganz besonderen Verlosung.

Erst nach der zweiten Zugabe durfte „Phil“ gehen

Bei „I Can’t Dance“ machten Jürgen Mayer und seine Background-Sängerinnen die für den Titel typische Choreografie. Glöckner Foto: Benjamin Glöckner

In die Seestadt geholt hatte die Band „Phil“ die Agentur „LEO Events & Marketing“ von Ludger Beermann aus Sythen. Als Geschenk zum zehnten Geburtstag der Agentur gab es im Vorfeld Rabatte auf die Karten und am Abend selbst eine besondere Verlosung: Gewinnen konnten die Zuschauer nämlich den Zauberer Oliver Henke für eine private Feier. Nach einer bejubelten Kostprobe seines Könnens zog die Glücksfee dann die Gewinnerin: Birgit Davidis darf sich auf den exklusiven Auftritt des Zauberers freuen.

"Phil" in der Seestadthalle

Auch die Background-Sängerinnen sorgten für Show-Elemente.
Ludger Beermann (l., LEO Events & Marketing) und Christoph Winck (Verlagsleiter der Halterner Zeitung) begrüßten die Gäste und führten ein besonderes Gewinnspiel durch.
Alexander Lang konnte an der Gitarre überzeugen.
Jürgen "Phil" Mayer
Bei "I can't Dance" ging Jürgen Mayer mit seinen Background-Sängerinnen durch die Reihen.
Bei "Land of Confusioon" machten wirklich alle mit.
Nach wenigen Titel taute das Publikum auf und verwandelte Sitz- in Stehplätze.
Beeindruckende Stimmung: Zum Schluss machten die Zuschauer beim Genesis-Klassiker "Carpet Crawlers" die Lichter ihrer Handys an.
Bei "I can't Dance" machten Jürgen Mayer und seine Background-Sängerinnen die für den Titel typische Choreografie.
Bei "I can't Dance" ging Jürgen Mayer mit seinen Background-Sängerinnen durch die Reihen.
Birgit Davidis gewann schließlich den Auftritt des Magiers.
Unter allen Gästen wurde ein Auftritt des Zauberers Oliver Henke verlost. Er verblüffte die Zuschauer vor dem Phil-Konzert mit einem Zaubertrick.
Und die Simme von Jürgen Mayer ist schon ziemlich nah am Original.
Und die Simme von Jürgen Mayer ist schon ziemlich nah am Original.
Die Mimik von Sänger Jürgen Mayer ähnelte immer wieder der von Phil Collins.
Ray Denzel an der Tenor-Posaune
Sängerin Simone Weber und Jürgen "Phil" Mayer
Lichtshow, Leinwand und ganz viel Spaß auf der Bühne - die Bandl wusste zu überzeugen.

Danach war endlich „Phil“ an der Reihe: „Dieser Song geht im Sitzen gar nicht“, kündigte Sänger Jürgen Mayer an. Und als die ersten Takte von „That‘s all“ gespielt waren, war klar, dass dies der Startschuss für einen nicht nur wegen des Wetters heißen Phil-Collins/Genesis-Abend werden sollte.

Jürgen Mayer, der nicht nur optisch dem Original ähnelt, überzeugte ab dem Eröffnungstitel „Tonight Tonight Tonight“ mit seinen stimmlichen Qualitäten. Mit geschlossen Augen wäre es sicherlich schwierig, Original von Kopie zu unterscheiden. Auch wenn er im Vorfeld im Interview mit unserer Redaktion sagte, er wolle Phil Collins „nicht nachäffen“, ähnelte auch die Mimik an vielen Stellen der des englischen Weltstars.

Spaß auf und vor der Bühne

Die Zuschauer brauchten ein paar Stücke, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Doch nach der Aufforderung von Jürgen Mayer setzte sich so gut wie niemand mehr hin. Das lag auch an der Stimmung auf der Bühne. Besonders im zweiten Teil der Show konnte man merken, wie viel Spaß die Musiker selbst an diesem Abend hatten. Von denen überzeugte neben Jürgen Mayer besonders Gitarrist Alexander Lang, Schlagzeuger Bernd Schubach und die drei Bläser. Die Titel klangen so, wie Phil-Collins-Fans sie kennen und lieben. Dennoch ließen die Musiker ein klein wenig Raum für Eigeninterpretationen. Beispielsweise wurde „Against all Odds“ als Duett gesungen.

Am Ende ließen die Zuschauer die Band erst nach der zweiten Zugabe gehen. Mit dem Genesis-Klassiker „Carpet Crawlers“ schickte „Phil“ die sicherlich zufriedenen Zuschauer nach zweieinhalb Stunden nach Hause.

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