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Erst nach hinten schauen

Hullern Leon steht mit seinem Fahrrad in den Startlöchern. Den Helm leicht in die Stirn gezogen wartet er auf das Signal von Magdalena Vosselbrecher. Die Klassenlehrerin der 4 a nickt: "Los geht's".

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Mittwoch stand Radfahren auf dem Unterrichtsplan. Mit dem Verkehrssicherheitsberater Detlef Marx und Bezirkspolizist Gerhard Succolowsky. Das in der Schule Gelernte "rund ums Rad" sollte in die Praxis umgesetzt werden. Zuvor gab es einiges zu tun. Die Beamten wollten ganz sicher gehen, dass es auch künftig mit Anfahren, Anhalten und Vorbeifahren am Hindernis klappt.

Licht, Klingel, Bremsen

Um überhaupt aufsteigen zu dürfen, mussten die Räder tiptop sein. Wenn Licht oder Klingel defekt waren, Katzenaugen fehlten, gab es die ersehnte TÜV-Plakette am Mittwoch noch nicht. "Wenn die Bremsen nicht funktionieren, musst Du schieben", redete Succolowsky Sarah ins Gewissen. Sie hatte Glück, der Polizist behob kleinere Mängel sofort.

Was muss man denn alles machen, wenn plötzlich ein parkendes Auto zum Hindernis auf der Straße wird? "Erst der Schulterblick nach hinten, ob sich ein Auto nähert, dann das Handzeichen nach links geben, bis das Hindernis fast erreicht ist, dann die Hand zurück an den Lenker, um beidhändig mit einem Meter Abstand am Auto vorbeizufahren", betonte Marx. Eindringlich ermahnte er sie, das Fahrzeug zu beobachten: Sitzt jemand drin, der plötzlich aussteigen oder losfahren könnte? "Und wenn euch dann auch noch ein Fahrzeug entgegenkommt?" - "Dann muss ich stehen bleiben", weiß Leon. Denn der Gegenverkehr hat Vorrang.

Auf der sicheren Seite

Viele Tipps gab Detlef Marx den Kindern mit auf den Weg: "Rechts auf- und absteigen, da seid Ihr auf der sicheren Seite. Wenn Ihr anhalten wollt, nicht abrupt bremsen, hinter Euch könnte ein Fahrzeug sein. Mit beiden Bremsen gleichmäßig bremsen. Sonst kommt man aus der Spur, das Rad rutscht." Freihändig radeln, appellierte der Polizist, sei sehr gefährlich. "Bekommt Ihr einen kleinen Stein gegen das Vorderrad, fallt ihr fürchterlich auf die Nase. Nicht nur das, zusätzlich auch durch die Radfahr-Prüfung." Und die steht für die Viertklässler vor den Sommerferien an. Elke Rüdiger

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