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Hecke gerät bei Unkrautbekämpfung in Haltern in Brand

Feuerwehr mahnt Bürger zur Vorsicht

Haltern Weil jemand an einem Nebengebäude der Erlöserkirche beim Unkrautbekämpfen eine Hecke in Brand gesteckt hat, musste die Feuerwehr am Montagvormittag mit zwei Löschzügen und sechs Einsatzkräften ausrücken. Die Feuerwehr mahnt zu mehr Vorsicht.

Feuerwehr mahnt Bürger zur Vorsicht

Wegen eines Heckenbrandes musste die Feuerwehr am Dienstag an die Erlöserkiche ausrücken. rn-fotos (2) Spiller Foto: Eva-Maria Spiller

Die Person habe am Fuße eines Gebäudes Unkraut mit Feuer bekämpfen wollen, als die Flammen hinter den am Gebäude rankenden Pflanzen hochstieg und die Hecke auf Höhe der Dachrinne zu brennen anfing, sagte die Feuerwehr. „Das wirkt wie ein Kamin“, erklärte einer der Einsatzkräfte.

20 Minuten Einsatz

Eine Privatperson hatte die Feuerwehr gegen 9.57 Uhr an die Albert-Ferdinand-Leich-Straße gerufen, etwa 20 Minuten später waren die Löschzüge der Hauptwache allerdings schon wieder auf dem Rückweg zur Wache. Am Gebäude selber entstand kein Schaden.

Feuerwehr mahnt Bürger zur Vorsicht

Die abgebrannte Hecke. Foto: Eva-Maria Spiller

Werner Schulte von der Halterner Feuerwehr mahnt beim Unkrautbekämpfen mit Feuer zu Achtsamkeit: „Im Bereich von Hecken sollte man vorsichtig sein. Es gibt immer mal wieder etwa alte Nadeln, die nach unten durchfallen.“ Gerieten die in Brand, könne das schnell auf die ganze Hecke übergreifen. „Im Frühjahr kommt es häufiger mal vor, dass Hecken in Brand geraten, weil alle ihre Gärten hübsch machen“, sagt Schulte.

Seit Ende April warnt der Regionalverband Ruhr (RVR) vor erhöhter Waldbrandgefahr. „Generell ist das Rauchen vom 1. März bis 31. Oktober verboten“, heißt es auf der Internetseite des RVR. Besonders gefährdet seien die Haard und die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen.

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