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Halbnackte Raver und tanzende Omis

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Haltern Andreas Kleimann ist immer noch ganz aus dem Häuschen. "Was für ein geiles Wochenende", schwärmt der heimische DJ. Mit fetten Beats hat er am Samstag 1,2 Millionen Party-Jüngern bei der Love-Parade auf Essens Straßen und später im Club Mandalai kräftig eingeheizt. "Schier unglaublich, wie die Leute abgegangen sind!"

Auf einem der Musiktrucks ließ Kleimann die Plattenteller rotieren, im Schichtdienst mit prominenten Kollegen wie Chris Liebing, DJ Tonka und Felix Kröcher. Die Raver-Massen in Schwung zu halten, sei ein Leichtes gewesen.

"Zum Teil haben Omis am Straßenrand mitgetanzt", berichtet der 29-Jährige. Überhaupt: Kuriose Gestalten hätte er massig zu Gesicht bekommen - "wie den Swinger-Club, der halbnackt in Latex- und Lederklamotten wie von Sinnen abfeierte, das war einfach nur zum Schreien."

Geschlafen hat er am Wochenende kaum. "Morgens um Sieben haben wir unseren Wagen startklar gemacht, Sonntag früh bin ich um Acht todmüde ins Bett gefallen." Wenn die Love-Parade nächstes Jahr durch Dortmund rollt, will er unbedingt wieder dabei sein.

Dass die Veranstalter der Mega-Party gleich für vier Tage Programm gemacht hätten, findet Kleimann "zu viel des Guten". An vielen Nebenschauplätzen seien weit weniger Gäste aufgekreuzt als erwartet. "Da ist eine Menge Geld verbrannt worden." Außerdem wünscht er sich fürs nächsten Mal "lautere Musik bei der Schlusskundgebung - 85 Dezibel sind zu wenig!"

Bastian Spiertz (21) aus Flaesheim hat in Essen mit Freunden "ein paar Stündchen" mitgefeiert. "Einfach genial", so sein Fazit. "Super Leute, super Stimmung und alles super friedlich!"

In das große Gedränge am Abend im überlasteten Essener Bahnhof ist Bastian nicht geraten - "...eine weise Entscheidung, schon um 17 Uhr die Segel zu streichen." wal

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